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17.08.2015 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: Wir alle stehen in der Pflicht, möglichst vielen jungen Menschen gute Arbeit und Ausbildung zu ermöglichen

„Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für alle jungen Menschen eine entscheidende Lebensphase. Gerade für junge Menschen ohne oder mit vergleichsweise weniger guten Abschlüssen bedarf es in dieser Zeit weichenstellender Angebote, die sie fördern, ihre Begabungen und Talente zu entwickeln und ihnen Hilfestellungen für den Schritt ins Berufsleben geben“, betonte Sozialminister Stefan Grüttner heute anlässlich seines Besuchs bei den BauHaus_Werkstätten in Wiesbaden. Im Rahmen seiner Sommerreise informierte sich Grüttner über das Projekt START. „Wir alle stehen gemeinsam in der Pflicht, möglichst vielen jungen Menschen gute Arbeit und Ausbildung zu ermöglichen“, betonte der Minister.

Das Landesprogramm „Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen“ ermögliche solche Hilfen. Seit 2007 hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration für START insgesamt rund 2,3 Millionen Euro an Landes- und ESF-Mitteln zur Verfügung gestellt. Erfreut zeigte sich Minister Grüttner darüber, dass es gelungen ist, das Programm „Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen“ in das Hessische Sozialbudget aufzunehmen. „Damit ist das Programm über die gesamte Legislaturperiode vor möglichen Mittel-Kürzungen geschützt.“

Produktion von Waren oder Dienstleistungen

START hat von Beginn an neben der intensiven sozialpädagogischen Betreuung die Produktion von Waren oder das Erbringen von Dienstleistungen in den Vordergrund gestellt. Aktuell wird dies in vier Teilbereichen des START-Projektes angeboten:

  • Der Pausenkönig produziert belegte Brötchen und sonstige Frühstücksangebote und verkauft diese insbesondere in Behörden, darunter auch das HMSI. Die Jugendlichen durchlaufen dabei von der Produktion der Brötchen über den Verkauf an die Kunden bis zur Abrechnung der verkauften Ware alle Stationen des Prozesses.
  • Die Schreinerei produziert im Kundenauftrag sowie für den Eigenbedarf der BWW alle Produkte, die mit Holz hergestellt werden.
  • In der Kunstwerkstatt werden unter der Anleitung eines Bildhauers und Schreinermeisters Kunstobjekte entworfen und hergestellt.
  • Aktuell existiert noch die Metallwerkstatt, die ebenfalls alle Arbeiten rund um den Werkstoff Metall ausführt. Für die nahe Zukunft ist alternativ die Eröffnung einer Medienwerkstatt geplant, die – ähnlich wie die Kunstwerkstatt – kreative Ausdrucksmöglichkeiten mit Hilfe von Medien anbietet.

Ein weiterer Bestandteil des Projektes ist die Vorbereitung der Teilnehmenden auf das Nachholen des Hauptschulabschlusses. Vorbereitung und Prüfung finden bei BauHaus in Kooperation mit der Kerschensteinerschule in Wiesbaden statt.

Themengebiet: Kinder und Jugend, Ausbildung