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05.08.2015 - Land
Wissenschaftsminister Boris Rhein: Hessen fördert Fraunhofer-Gesellschaft im Jahr 2015 mit 25,9 Millionen Euro

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt die Fraunhofer-Gesellschaft in diesem Jahr mit 25,9 Millionen Euro. Hierzu zählen nicht nur institutionelle Förderungen der in Hessen angesiedelten Fraunhofer-Einrichtungen (13,6 Millionen Euro), sondern auch Projektmittel, die die Fraunhofer-Gesellschaft als Partnerin bei bewilligten Forschungsprojekten im Förderprogramm LOEWE erhält (12,3 Millionen Euro).

Mit den Landesmitteln schafft das Land beste Voraussetzungen für die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa: Die Fraunhofer-Gesellschaft entwickelt in enger Kooperation mit hessischen Hochschulen neue Technologien – beispielsweise zur Behandlung von Krankheiten sowie zur Verbesserung des Umweltschutzes und der IT-Sicherheit – und liefert wichtiges Know-how für kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Cybersicherheit besonders wichtig

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Die geförderten Forschungsschwerpunkte sind sehr unterschiedlich und zeigen, auf wie vielen Gebieten die Fraunhofer-Gesellschaft aktiv ist. Besonders liegt mir unser gemeinsamer Forschungsschwerpunkt zum Thema Cybersicherheit am Herzen. Mein Ziel ist es, Hessen zu dem europäischen Leistungszentrum für IT-Sicherheit auszubauen. Hierzu ist die schon erfolgreich bestehende Kooperation von Wissenschaftlern der TU Darmstadt, der Hochschule Darmstadt, der Fraunhofer-Institute für Sichere Informationstechnologie und für Graphische Datenverarbeitung unabdingbar.“

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist in Hessen mit vier Instituten in Darmstadt und Kassel vertreten. Neben den Fraunhofer-Instituten für Sichere Informationstechnologie, für Graphische Datenverarbeitung sowie für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit in Darmstadt zählt auch das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel dazu. Zudem unterhält Fraunhofer in Hessen die Projektgruppe „Werkstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie“, deren Ziel die Sicherung der langfristigen Verfügbarkeit von Rohstoffen für die verarbeitende Industrie ist.

Bisher 103 Millionen Euro aus LOEWE-Programm

Darüber hinaus arbeiten hessische Hochschulen in vier LOEWE-Zentren mit Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft zusammen. Hierzu zählen die LOEWE-Forschungsverbünde „Insektenbiotechnologie und Bioressourcen“ (Gießen), „Translationale Medizin und Pharmakologie TMP“ (Frankfurt), „Center for Advanced Security Research Darmstadt CASED“ und „Adaptronik – Research, Innovation Application AdRIA“ (beide Darmstadt). Seit Beginn des wettbewerblichen LOEWE-Programms im Jahr 2008 wurden der Fraunhofer-Gesellschaft bereits rund 103 Millionen Euro aus dem LOEWE-Programm bewilligt. In diesen Mitteln ist auch die landesseitige Mitfinanzierung von drei Fraunhofer-Baumaßnahmen in Gießen und Darmstadt enthalten.

„Die Forschungsarbeit der Fraunhofer-Gesellschaft setzt an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Anwendung in Technik und Wirtschaft an. Fraunhofer kommt daher eine herausragende Stellung zu, denn unser Wohlstand hängt entscheidend vom Know-how unserer Unternehmen ab. Auch in Zukunft werden in Hessen die Forschungstätigkeiten der Fraunhofer-Gesellschaft weiter ausgebaut und eine tragende Säule des erfolgreichen Wissenschaftsstandortes Hessen bilden“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

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Themengebiet: Forschung und Innovation, Internet