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31.07.2015 - Land
Peter Beuth: Fan-Kultur ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Geschäftsmodells Fußball

Im Kampf gegen Gewalt, Ausschreitungen und Anfeindungen im Fußball plädiert der Hessische Sportminister Peter Beuth für einen noch stärkeren gesamtgesellschaftlichen Ansatz. Es sei nicht nur Aufgabe der Politik, sich Gewalttätern entgegenzustellen, sagte Beuth im Rahmen des FAZ-Forums „Anstoß am Finanzplatz – das Phänomen Fußball“ in der Commerzbank Arena: „Soziale Verantwortung bedarf des Zusammenhalts aller gesellschaftlicher Kräfte und der Zusammenarbeit. Begriffe wie Völkerverständigung und Integration sind positiv besetzt und zeigen die schönen Momente des Fußballs. Tatsache aber ist: das Gewalt-Phänomen gehört auch zum Fußball. Deshalb müssen auch alle am Fußball beteiligten Akteure ihre Verantwortung wahrnehmen“, so der Sportminister.   

Gewalt-Prävention, Integration und Fußball-Kultur 

Hervorragende Arbeit in Sachen Gewalt-Prävention, Integration und Fußball-Kultur leisten dabei die Fan-Projekte. Schon jetzt tragen der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) gemeinsam 50 Prozent der Kosten der Fußball-Fan-Projekte. Die andere Hälfte teilen sich Länder und Kommunen zu gleichen Teilen. Die Hessische Landesregierung hat erst vor wenigen Wochen das Frankfurter und das Offenbacher Fanprojekt mit insgesamt rund 140.000 Euro unterstützt und im Mai das Fan-Projekt Darmstadt mit 48.000 Euro gefördert.

Zudem diskutierten jüngst im Rahmen der vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport initiierten Dialogveranstaltung zum Thema „Fußball und Fankultur in Hessen“ die beteiligten Akteure von Vereinen, Verbänden, der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS), Kommunen, Fans, Fan-Projekten, Sicherheitsbehörden und des Landes Hessen relevante Punkte.

Fan-Kultur muss gepflegt und bewahrt werden

„Dieses Beispiel demonstriert, dass die Politik in Hessen gerne und entschlossen handelt, weil Fanarbeit Arbeit an der Basis und im Kernbereich des Fußballs bedeutet: Fans sorgen für Stimmung und machen den Besuch eines Fußball-Spiels zum stimmungsvollen Erlebnis. Fan-Kultur ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Geschäftsmodells Fußball, das in Deutschland und auch am Finanzplatz Frankfurt reüssiert. Diese Kultur muss von allen gepflegt und bewahrt werden“, sagte Peter Beuth.

Themengebiet: Sport, Prävention