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29.07.2015 - Land
Innen- und Sportminister Peter Beuth: Gewalt hat im Fussball keinen Platz

„Gewalt hat im Fußball keinen Platz!“ Das war die Kernaussage, die Hessens Innen- und Sportminister Peter Beuth gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der hessischen Vereinen von der Bundes- bis zur Regionalliga, den hessischen Fan-Projekten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Polizei und der Kommunen im Rahmen der Veranstaltung „Fußball und Fankultur in Hessen“ überbrachte. Der vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport initiierte Fan-Dialog fand heute in Wiesbaden statt.

Werte des Fußballs im Vordergrund

„Dass aus den Standorten Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Offenbach und Kassel, die ihre Projekte im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt haben, Fans mitgekommen sind, ist ein positives Signal. Es zeigt, dass auch in der jeweiligen Fan-Szene ein Bewusstsein für die Gewalt-Problematik existiert und zugleich der Wille besteht, sich aktiv einzubringen und an Lösungen mitzuarbeiten. Die Vertreter von DFB und DFL, der Vereine, der Fan-Gruppen sowie der Hessischen Landesregierung bilden eine Solidargemeinschaft des Fußballs. Und wir müssen als Partner dieser Gemeinschaft wehrhaft bleiben, wenn die Werte des Fußballs von randalierenden Fan-Gruppen angegriffen werden“, sagte Sportminister Peter Beuth.

Aus diesem Grund dürfe es für Gewalttäter Null Toleranz geben. Das erfordere eine konsequente Umsetzung – nicht nur mittels rechtsstaatlicher Verfahren, sondern auch durch gezielte Sanktionen der Vereine und Verbände. „Nicht allein der Staat ist zum Handeln gegen Fan-Gewalt aufgefordert, sondern alle Akteure, die mit der Fußball-Szene zusammenhängen. Um zu konstruktiven Lösungen zu gelangen, ist es notwendig, alle betroffenen Personen an einen Tisch zu bringen. Wir wollen dabei nicht nur Akzeptanz für die jeweilige Position der einzelnen Partner schaffen. Wir wollen vielmehr gemeinsam überlegen, was jetzt konkret zu tun ist, um die weiterhin sicht- und spürbaren Auswüchse von Gewalt im Fußball zu reduzieren. Die heutige Veranstaltung steht beispielhaft für die Forderung nach mehr Dialog unter den Partnern des Fußballs“, so Beuth.

Landesregierung fördert hessenweit Fan-Projekte

Mit dem 1. Fußballgipfel am 17. August 2012 hat das Land Hessen den „Startschuss“ für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Polizei, Verbänden, Vereinen und Fans gegeben. Dabei misst das Land den hessischen Fan-Projekten auch in Zukunft eine große Bedeutung im Kampf gegen Gewalt im Fußball bei. Deshalb hat die Hessische Landesregierung die Mittel für diese Maßnahmen seit dem Jahr 2013 erhöht und fördert hessenweit Fan-Projekte wie die in Frankfurt, Darmstadt oder Offenbach mit einer Gesamtsumme von rund 200.000 Euro. Damit wird die hervorragende Arbeit, die in Hessen von Vereinen, Fans, Fan-Projekten und Polizei geleistet wird, auch in Zukunft Früchte tragen. Ziel ist es, diese Arbeit weiter zu optimieren.

„In Zukunft wird die Sportabteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport jährlich zu Arbeitsgesprächen mit allen Partnern des Dialogs einladen: Fans, Fan-Projekte, Fan-Abteilungen, Vereine und Polizei werden so weiter im engen Austausch stehen. Für die neue Saison wünsche ich mir, dass es uns gelingt, die partnerschaftliche Solidarität zu leben, die wir im Rahmen des Fan-Dialogs erleben durften. Das gilt auch und gerade für solche Momente, in denen diese Solidarität auf eine Belastungsprobe gestellt werden wird“, sagte Beuth.

Themengebiet: Sport, Prävention