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21.07.2015 - Land
Kultusminister Alexander Lorz überreicht Deutsches Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz

„Das Beherrschen der Sprache ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Schulabschluss und einer gelungenen Integration. Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Flüchtlingen und  Zuwanderern ohne Deutschkenntnisse ist daher die Wirksamkeit umfangreicher Sprachfördermaßnahmen von besonderer Bedeutung in den hessischen Schulen“, so Minister Lorz.

Qualitäts- und Evaluationsinstrument für den Unterricht

Dabei kommt dem international anerkannten Deutschen Sprachdiplom als Qualitäts- und Evaluationsinstrument für den Unterricht „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) eine besondere Bedeutung zu. So ist die Zahl der Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger, die das Deutsche Sprachdiplom erfolgreich ablegten, von 78 im Jahr 2012/2013 auf 317 im Schuljahr 2014/15 angestiegen. Hessen nimmt in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein und stellt für die Umsetzung eine eigene Landesprogrammleiterin zur Verfügung. Zudem wurden die Prüfungskosten in der dreijährigen Erprobungsphase in Höhe von über 20.000 Euro und 21 Fortbildungsmaßnahmen der beteiligten DaZ-Lehrkräfte durch das Land übernommen. „Auf die Jugendlichen wirkt das Ziel, die in den Intensivklassen und Intensivkursen erworbenen Sprachkenntnisse zertifizieren zu lassen, höchst motivierend beim Erlernen der deutschen Sprache. Es stärkt zudem das Selbstbewusstsein beim Übergang in die Regelklasse. Ich freue mich, dass in diesem Jahr so viele hessische Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger ein international anerkanntes Sprachzertifikat erreichen konnten, und damit einen wichtigen Schritt weiter sind in eine erfolgreiche Zukunft. Kein anderes Bundesland kann so viele Abschlüsse vorweisen. Ich danke daher auf diesem Wege unseren engagierten Deutsch-als-Zweitsprache Lehrkräften, ohne die dieser Erfolg nicht möglich wäre“, so Lorz abschließend.

Die Kurt-Schumacher-Schule ist im Rahmen einer zunächst auf drei Jahre angelegten Erprobungsphase eine von sieben Pilotschulen, an denen das Deutsche Sprachdiplom der KMK durchgeführt wurde. In Hessen haben in diesem Jahr 29 Schulen mit Jugendlichen, die aus mehr als 38 Ländern (u.a. Afghanistan, China, Syrien, Somalia oder Vietnam) stammen, erfolgreich an der Prüfung teilgenommen:

  • Albert-Einstein-Schule in Schwalbach
  • Alexander-von-Humboldt-Schule in Aßlar
  • Altkönigschule in Kronberg
  • Carl-Schomburg-Schule in Kassel
  • Domschule in Fulda
  • Edith-Stein-Schule in Offenbach
  • Erich-Kästner-Schule in Homberg
  • Fürstenbergerschule in Frankfurt
  • Friedrich-Ebert-Schule in Mühlheim   
  • Georg-August-Zinn-Schule in Kassel
  • Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim
  • Geschwister-Scholl-Schule in Frankfurt
  • Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen
  • Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel
  • Heinrich-Kraft-Schule in Frankfurt
  • Heinrich-von-Gagern-Schule in Weilburg
  • Henry-Benrath-Schule in Friedberg
  • Ludwig-Börne-Schule in Frankfurt am Main
  • Jahnschule in  Hünfeld
  • Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg
  • Kurt-Schumacher-Schule in Karben
  • Martin-Buber-Schule in Groß-Gerau
  • Melibokusschule in Alsbach-Hähnlein
  • Mornewegschule in Darmstadt
  • Ortenbergschule in Frankenberg
  • Schulzentrum Hessen-Homburg in Hanau
  • Theodor-Heuss-Schule in Limburg
  • Wilhelm-Merton-Schule in Frankfurt
  • Wolfram-von-Eschenbach-Schule in Wiesbaden

Außer in Hessen wird inzwischen auch in Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen das Deutsche Sprachdiplom der KMK an Schulen mit Klassen für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger angeboten.

Themengebiet: Bildung, Einwanderung