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17.07.2015 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: Wir treten für ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Leben ein

Anlässlich des Christopher Street Days am 18. Juli betonten der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, und der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Staatssekretär Jo Dreiseitel, dass Hessen für Vielfalt, Toleranz und ein wertschätzendes Miteinander stehe. „Gemäß dem Motto des Frankfurter CSD will auch die Landesregierung 'Grenzen überwinden und Brücken schlagen'. Entsprechend den Koalitionsvereinbarungen erarbeitet die Landesregierung gemeinsam mit den Selbstvertretungsorganisationen der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen einen 'Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt'.“

Es gehe nicht allein darum zu sagen, dass der Andere zwar in seiner Andersartigkeit akzeptiert und somit nicht diskriminiert wird, betonte Grüttner. „Es geht vielmehr darum, von dem Fingerzeig der Andersartigkeit zu einem Neben- und vor allem Miteinander zu gelangen“, so der Minister.

Stärkere Sensibilisierung in Schulen

Insbesondere, so Dreiseitel, liege ihm die bessere Begleitung von jungen Menschen in der immer noch oftmals schwierigen Phase des „Coming Out“ und die stärkere Sensibilisierung für das Thema in Schulen auf Basis der bereits vorhandenen SchLAu-Projekte am Herzen.

Diskriminierung sei etwas, das vielen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen in vielfältiger Weise geschehe, sie verletze, ausgrenze und ihre Identitäten und Lebenswege nachhaltig präge. „Der Aktionsplan soll deshalb unter anderem für Vorurteile, Stereotype und Klischees sensibilisieren. Denn jeder Mensch ist anders. Und typisch ist in unserem Land nur die Vielfalt“, betonte der Staatssekretär. 

Den Gedanken der Gleichbehandlung nachhaltig verankern

Nur ein offenes und vielfältiges Hessen sei attraktiv. Deshalb, so Grüttner und Dreiseitel, hat sich die Landesregierung einer aktiven Antidiskriminierungsarbeit verschrieben. Diese habe die Aufgabe, den Grundgedanken der Gleichbehandlung auf sämtlichen Ebenen und allen gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen nachhaltig zu verankern.

Der Bevollmächtigte und Staatssekretär Jo Dreiseitel nimmt am Samstag, 18. Juni, ab 16 Uhr an einer Gesprächsrunde mit radioSUB auf der „Kleinen Bühne“ auf der Zeil teil.

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Themengebiet: Menschen