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15.07.2015 - Land
Justizstaatssekretär Thomas Metz: Hessen ist seit vielen Jahren engagiertes e-Justice-Land

Am 15. und 16. Juli 2015 findet das 3. e-Justice-Symposium mit dem Titel „Fit für den Elektronischen Rechtsverkehr“ in Heusenstamm statt.

Das Hessische Ministerium der Justiz, die Rechtsanwalts- und Notarkammern Frankfurt am Main und Kassel sowie der Landesverband Hessen im Deutschen AnwaltVerein e.V. laden Anwältinnen und Anwälte regelmäßig dazu ein, sich mit den Herausforderungen des elektronischen Rechtsverkehrs zu beschäftigen.

Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA)

Hintergrund ist, dass ab dem 1. Januar 2016 alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte über ein sicheres besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA), das die Bundesrechtsanwaltskammer einrichten wird, für Gerichte elektronisch erreichbar sein müssen. Auch die Kommunikation innerhalb der Anwaltschaft soll über diesen sicheren Weg möglich sein. Ab 2018 sollen die deutschen Gerichte am elektronischen Rechtsverkehr teilnehmen.

„Hessen ist seit vielen Jahren engagiertes e-Justice-Land. Unser Ziel für die kommenden Jahre ist es, dass die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die Notare und wir als Justiz im Bereich ‚Elektronischer Rechtsverkehr‘ gut vorbereitet sind“, sagte Justizstaatssekretär Thomas Metz anlässlich der Eröffnung zum 3. e-Justice-Symposium in Heusenstamm.

Tipps und Präsentationen

Neben Fachvorträgen gibt es einen „elektronischer Justiz-Spielplatz“, unter anderem mit der Testversion des „beA - Das besondere elektronische Anwaltspostfach“ sowie praktische Tipps und Präsentationen zur elektronischen Büro-Ausstattung. Ebenso gibt es die Möglichkeit, die elektronische Kommunikation mit Gerichten am PC selbst zu testen.

„Die Umstellung der Verfahrenskommunikation und die damit verbundene Chance, auch die Anwaltsbüros auf die elektronische Aktenführung umzustellen, dürfte nach der Einführung der mechanischen Schreibmaschine und später des Computers die größte Revolution in der Organisation der Gerichte und der Anwaltsbüros sein. Ich hoffe, dass Sie heute viele praktische Erfahrungen sammeln werden und wir gemeinsam den Schritt in eine stärker digitalisierte Rechtswelt gehen können“, so Staatssekretär Thomas Metz.

Spätestens ab 2022 muss die Kommunikation zwischen Anwaltschaft und Justiz ausschließlich elektronisch geführt werden.

Themengebiet: Justiz