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22.06.2015 - Land
Kultusminister Lorz: Bildungsgipfel ist schon heute ein Erfolg

„Seit heute liegen die Vorschläge der fünf Arbeitsgruppen des Bildungsgipfels zusammengefasst in einem Gesamtpapier vor“, erklärte Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute vor der Presse in Wiesbaden. Am Vormittag hatte das Kultusministerium allen Teilnehmern den Entwurf für ein Abschlusspapier verbunden mit der Einladung zum vierten Bildungsgipfel am 17. Juli zugesandt. „Wir sind damit noch nicht am Ende des Diskussionsprozesses angelangt“, betonte Lorz. „In den kommenden Wochen werden sicherlich noch weitere Gespräche geführt und Änderungsanträge gestellt werden. Diese wollen wir auf der Abschlusssitzung des Bildungsgipfels beraten, um am Ende eine tragfähige und für alle Seiten akzeptable Übereinkunft zu erzielen, mit der sich die Beteiligten auf Leitlinien der Bildungspolitik in Hessen für die kommenden zehn Jahre verständigen. Doch schon jetzt kann ich sagen: Die Arbeit hat sich gelohnt, der Bildungsgipfel ist schon heute ein Erfolg!“, so der Kultusminister.

Am 17. September vergangenen Jahres hatten sich die an Bildung in Hessen beteiligten Akteure und Institutionen auf den Weg gemacht, um eine langfristige Verständigung über die schulische Bildung in Hessen zu erreichen. Das gemeinsame Ziel: Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Schulträgern Planungssicherheit für die nächsten zehn Jahre zu geben. „Nach zum Teil äußerst kontroversen Diskussionen in den vergangenen Monaten haben die Teilnehmer in den Arbeitsgruppen mit viel Engagement Empfehlungen erarbeitet, die zu dem vorliegenden Entwurf geführt haben“, erklärte Lorz. „Klar ist: Wir können und wir wollen die teilweise grundlegend unterschiedlichen Auffassungen insbesondere zur weiteren Entwicklung von Ganztagsangeboten, Schulstruktur und der Umsetzung von Inklusion im Schulalltag nicht nivellieren.“

„Aber“, so betonte der Minister, „das Verständnis auch für die divergierenden Positionen ist gewachsen und wir haben voneinander gelernt. Vor allem sollte keiner der Beteiligten dem anderen mehr absprechen, dass sie sich mit großer Leidenschaft für die beste Bildungspolitik im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler einsetzen.“ In diesem Ringen um die beste Schulpolitik für die nächsten zehn Jahre sind bislang die in der Folge aufgeführten Ergebnisse erzielt worden.

In den Arbeitsgruppen wurden außerdem auch Ressourcenfragen diskutiert und von Teilnehmerinnen und Teilnehmern entsprechende Anträge gestellt. Die Arbeitsgruppen sind allerdings zu dem Ergebnis gekommen, dass der Umgang mit Ressourcenforderungen in einer Gesamtschau geklärt werden muss. Es ist daher vorgesehen, in der Bildungsgipfel-Sitzung am 17. Juli die Anträge im Gesamtzusammenhang zu erörtern und zu klären, in welcher Form Aussagen hinsichtlich Ressourcen in ein Abschlusspapier einfließen bzw. wo diese im Gesamttext verortet werden können.

AG 1 – Gestaltung von Schule: Bestandsgarantien für Gymnasien, Realschulen und Gesamtschulen + Weiterentwicklung der Sekundarstufe I

„Chancen- und Bildungsgerechtigkeit möglichst weitgehend zu verwirklichen, ist eine der zentralen Herausforderungen von Schule“ – darüber sind sich die Mitglieder der AG 1 einig. Jedes Kind solle sich nach seinen individuellen Stärken und Talenten optimal entfalten und seinen optimalen Bildungserfolg erreichen können – unabhängig von seiner Herkunft, Status des Elternhauses oder seinen Lebensumständen. In ihren Beratungen hat die AG 1 dabei sowohl das Gesamtsystem Schule betrachtet als auch den Blick auf die Ebene der einzelnen Schule geworfen. So sei klar, dass sich auch losgelöst von der Schulstrukturfrage Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der einzelnen Schule ergeben, die zur Erfüllung der genannten Anforderungen beitragen können. Ein gemeinsames Verständnis wurde auch darüber erzielt, dass die Weiterentwicklung des Schulsystems als Prozess verstanden wird, dass es für Strukturveränderungen einen vorgegebenen Rahmen für Schulen und Schulträger geben solle und dass Strukturveränderungen nicht entgegen der Nachfrage der Eltern vorgenommen werden können.

Und so wurde als Ergebnis festgehalten: In Kenntnis des Dissenses über die beste Schulformstruktur „verständigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bildungsgipfels darauf, zugunsten der Verlässlichkeit und Planungssicherheit für Schulen, Eltern, Schülerinnen und Schüler für die nächsten zehn Jahre die Schulformen Gymnasium, Realschule, Integrierte Gesamtschule (IGS) und Kooperative Gesamtschule (KGS) nicht in Frage zu stellen.“ Darüber hinaus wird den bisher eigenständigen Hauptschulen und den verbundenen Haupt- und Realschulen empfohlen, sich zu einer Schulform weiterzuentwickeln, die jeweils mehrere Bildungsgänge umfasst. Das könne die KGS oder IGS sein, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, aber auch die dem Modell der Landesschülervertretung entlehnte „Sekundarschule“. Dadurch soll u.a. die Durchlässigkeit zwischen Bildungsgängen erhöht und längeres gemeinsames Lernen ermöglicht werden.

Außerdem hat sich die AG 1 der verstärkten Unterstützung von Schulen mit besonderen Herausforderungen gewidmet, also solchen mit einem hohen Anteil bildungsferner oder bildungsbenachteiligter Schülerinnen und Schüler, für die geeignete Instrumente definiert worden sind wie bspw. die Lehrerzuweisung nach Sozialindex.

Und nicht zuletzt müsse es eine stete Weiterentwicklung der Unterrichtsinhalte, der Unterrichtsmethoden und der Unterrichtsorganisation geben, was bspw. die Vermittlung von Werten zur Persönlichkeitsentwicklung und den Erwerb überfachlicher Schlüsselkompetenzen wie Medienkompetenz, Sozialkompetenz und Kommunikations­kompetenz beinhaltet. Schließlich wurden Orientierungspunkte für die notwendige weitere Entwicklung der Schulevaluation definiert.

AG 2 – Herausforderungen der Bildungsregionen:
Grundschulen und Berufsschulen in der Fläche erhalten, Ganztagsangebote bedarfsgerecht ausbauen

Mit der Schulentwicklungsplanung und der Weiterentwicklung ganztägig arbeitender Schulen hatte sich die AG 2 zwei Schwerpunktthemen gesetzt. Ausgangspunkt  dessen, was vereinbart wurde, ist das Verständnis von Schulentwicklungsplanung als Teil einer regionalen Bildungsplanung: „Ziel ist eine integrierte Planung, die eine Verengung und Begrenzung der Teilsysteme vor Ort überwindet.“ Das Hauptaugenmerk der Empfehlungen liegt dabei auf den Bereichen Grundschule und Berufliche Schule. So heißt es darin u.a.: „Der Bildungsgipfel bekennt sich zu ‚kurze Beine, kurze Wege‘ als handlungsleitende Maxime.“

Für den Bereich der Berufsschulen empfiehlt die AG 2 grundsätzlich den Erhalt von Standorten in der Fläche. Ist die Bildung weiterer überregionaler Fachklassen erforderlich, solle sich die Festlegung des Standorts nach objektiven Kriterien richten, dabei aber nicht nur Oberzentren berücksichtigen. Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, regt die Arbeitsgruppe die Einrichtung eines landesweiten Gremiums an, in dem Kriterien für die künftige Festlegung von Fachklassenstandorten entwickelt werden. Das Kultusministerium solle die Initiierung schon im kommenden Schuljahr angehen. Darüber hinaus befürworte die AG eine Konsolidierung von Ausbildungsberufen, um größere Lerngruppen zu gewährleisten und damit einzelnen Standorte zu stärken.

Einig ist man sich auch darin, dass der Ausbau ganztägig arbeitender Schulen grundsätzlich zu begrüßen ist. Welches Ergebnis am Ende dieses Prozesses stehen soll – flächendeckend rhythmisierte Ganztagsschulen oder die Gewährleistung von Freiwilligkeit bei der Annahme von Ganztagsangeboten –, darüber gehen die Meinungen nach wie vor auseinander. In Kenntnis dieses Dissenses formulierte die AG 2 als Vorschlag für das Abschlusspapier, dass der bedarfsorientierte Ausbau u.a. durch die Elternnachfrage in der Region bestimmt werden solle und sich über alle Profile von Ganztagsangeboten erstrecken könne. Im Zuge eines organischen Ausbauprozesses solle der Ausbau ganztägiger Angebote zunächst im Grundschulbereich, dann in den jahrgangsstufen 5 und 6 und schließlich in den höheren Jahrgängen der Sekundarstufe I jeweils Vorrang haben.

Der ‚Pakt für den Nachmittag‘ solle in diesem Sinne in dreierlei Hinsicht geöffnet werden:

Erweiterte Möglichkeit für die Schulträger – je nach Bedarf in ihrer Region – Schulen in begrenztem Umfang hin zu (teil-)gebundenen Profilen ausbauen zu können.
Öffnung des Pakts auch für die weiterführenden Schulen bei Beibehaltung der Priorität für die Grundschulen und dann für die Jahrgänge 5 und 6.
Flexible Handhabung bei der zeitlichen Umsetzung des Ausbaus im Grundschulbereich.

AG 3 – Gestaltung individueller Unterstützungsangebote: Bewusstseinsbildung und notwendige Ausstattung grundlegend für das Gelingen von Inklusion

Beim Blick auf individuelle Unterstützungsangebote hatte sich der Bildungsgipfel bereits frühzeitig dazu entschieden, den Schwerpunkt der Arbeit in der AG 3 auf die Weiterentwicklung der Inklusion zu konzentrieren. Der Auftrag zur Weiterentwicklung der individuellen Förderung im Sinne eines Gesamtkonzepts ist an das hessische Kultusministerium gegangen.

Hinsichtlich der Frage, wie Schule und Schulsystem optimal gestaltet werden müssen, um den Anforderungen der Inklusion gerecht zu werden, konnte kein Konsens erreicht werden, da die grundlegenden Zielvorstellungen hierbei weit auseinanderliegen. Auf der einen Seite wird die Auffassung vertreten, dass die Umsetzung von Inklusion den vollständigen Abbau des Förderschulsystems bedingt und sich am besten in einem integrierten Schulsystem umsetzen lässt; jede Schule muss inklusiv arbeiten, eine Schwerpunktbildung von Schulen wird abgelehnt. Auf der anderen Seite wird die Auffassung vertreten, dass neben der Möglichkeit zur inklusiven Beschulung das Förderschulsystem als Alternative erhalten bleiben muss, dass nicht jede Schule inklusiv arbeiten muss und dass Schulen zudem die Möglichkeit haben sollen, Schwerpunkte zu bilden.

Einig waren sich die Teilnehmer der AG jedoch, dass auch die Weiterentwicklung inklusiver Beschulung als Prozess verstanden werden muss, für den u.a. folgende Eckpunkte in Form von notwendigen Anforderungen formuliert worden sind:

Die Haltung der Lehrkräfte und die Ausrichtung der Schule sind wesentliche Bedingungen, die zum Gelingen einer neuen Bewusstseinsbildung für das Thema Inklusion notwendig sind.
Inklusion bedarf einer hinreichenden Ausstattung, sowohl hinsichtlich der räumlich-sächlichen Ausstattung, für die die Schulträger zuständig sind, als auch hinsichtlich der Ausstattung mit ausreichend Lehrkräften und pädagogischem Personal, für die das Land zuständig ist.
Schulen sollen sich einen eigenen Weg zur Verwirklichung inklusiver Bildung in einem vom Land gesetzten Rahmen suchen. Dafür bedarf es eines umfassenden Unterstützungssystems für die Schulen, zu dem auch das sonderpädagogische Fachpersonal gehört.
Einen besonderen Stellenwert hat schließlich die regionale Netzwerk- und Bündnisarbeit. Sie setzt eine enge Kooperation zwischen den Schulen, Lehrkräften, Eltern, Schülerinnen und Schülern, der Verwaltung, der Wirtschaft und den Akteuren im regionalen Umfeld voraus.

Außerdem verständigten sich die AG-Mitglieder auf die Empfehlung, ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der Übergänge – von der Kita in die Grundschule, von dieser in die weiterführenden Schulen, und von dort wiederum in gymnasiale Oberstufe oder berufliche Ausbildung – zu legen.

AG 4 – Schule als Vorbereitung auf die Arbeits- und Lebenswelt: Stärkung der Berufsorientierung und Neuausrichtung des Übergangssystems im Mittelpunkt

Schon von Anfang an sehr konkret gestalteten sich die  Empfehlungen der AG 4 für den Bildungsgipfel: Kernpunkte sind die Stärkung der Berufsorientierung,  Verbesserungen für den Einstieg in die duale Berufsausbildung, die Weiterentwicklung des Angebots für den ausbildungs- und berufsbegleitenden Erwerb weiterführender Schulabschlüsse sowie die Neuge­staltung des Übergangs­bereichs. Dabei geht es um die Sicherung flächendeckender Angebote zur Berufs­orien­­tierung. Insbesondere solle der direkte Weg der Jugendlichen in die Ausbildung stärker unterstützt werden, die Zahl derjenigen, die in den Übergangsbereich ein­münden, verringert und die individuelle Förderung neu konzipiert werden.

Eine der Handlungsempfehlungen bezieht sich auf den Erhalt des Faches Arbeitslehre und die Stärkung der Lehrkräftebildung in diesem Fach. Die Berufs- und Studienorientierung solle darüber hinaus als fächerübergreifende Aufgabe in den Kerncurricula für die Sekundarstufe I und II fest verankert werden.

Für den flexiblen Einstieg in eine duale Ausbildung sollen neue Möglichkeiten geschaffen werden, die dem erhöhten Unterstützungsbedarf der Klientel gerecht werden. Ausbau und Verstetigung von Maßnahmen zur stärkeren Begleitung von Jugendlichen in der Ausbildung und zur Reduzierung von Ausbildungsabbrüchen können dafür geeignete Instrumente sein.

Dafür solle der Übergangsbereich auf die Kapazitäten zurückgeführt werden, die zum Erfüllen der im Kern kompensatorischen Funktion notwendig sind. Die einjährige höhere Berufsfachschule könne damit auslaufen, die zweijährige höhere Berufsfachschule bedarfsgerecht angepasst werden. Und nicht zuletzt solle der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte erleichtert und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung erhöht werden.

Zur Vorbereitung auf die Lebenswelt gehöre insbesondere die fachübergreifende Vermittlung von besonderen Bildungs- und Erziehungsaufgaben wie Medienkompetenz, Alltagskompetenz und gesunde Lebensführung im Sinne der Weiterentwicklung schulischer Aufgaben. Land und Schulträger bekennen sich dabei zu ihrer gemeinsamen Verantwortung, zu der auch eine angemessene technische Ausstattung zählt. Eine kultursensible Öffnung der Schule gegenüber ihrem Umfeld und eine partizipative Schulkultur sollten gefördert werden.

AG 5 – Lehrerbildung: Eignungsfeststellung, stärkere Verzahnung und mehr Praxisbezug

„Eignungsabklärung und Kompetenzüberprüfung, die entsprechend den in der jeweiligen Phase der Lehrerbildung zu erreichenden Kompetenzniveaus ausgestaltet sind, müssen mehr als bisher für jede Phase der Lehrerbildung in spezifischer Weise durchgeführt werden“, formulierten die Mitglieder AG 5 als zentrale Empfehlung für das Abschlusspapier im Bereich der Lehrerbildung. Die freiwillige Eignungsfeststellung müsse fest im Lehramtsstudium verankert werden. „Anders als in den derzeitigen Strukturen eröffnet sich somit für Studierende eine Alternative zum Lehramtsstudium, wenn sie am Ende der ‚Einstiegsphase‘ feststellen, dass der Lehrerberuf ihnen – im Lichte der in der 1. Phase vermittelten Kompetenzen und Einblicke in die schulische Praxis – weniger zusagt als zu Beginn des Studiums angenommen.“  Statt in der ‚fortgeschrittenen Phase‘ das Lehramtsstudium fortzusetzen, könnten diese Studierenden in ein fachwissenschaftlich verwandtes Nichtlehramtsstudium wechseln. Gleichermaßen eröffne die Gabelfunktion die Möglichkeit, besonders geeignete Studierende für die fortgeschrittene Phase eines Lehramtsstudiums zu gewinnen (etwa in den MINT-Fächern).

Darüber hinaus gelte es, einen kontinuierlichen, wissenschaftlichen Praxisbezug herzustellen und ein lehramtsspezifisches Qualitätsmanagement an den Hochschulen zu implementieren. Wichtig sei darüber hinaus, alle drei Phasen der Lehrerbildung deutlich stärker als bisher miteinander zu verzahnen. Die sich wandelnden gesellschaftlichen Anforderungen an Schule und Unterricht erfordern neben einer entsprechenden Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte in der 1. und 2. Phase der Lehrerbildung eine zeitnahe Qualifizierung der Lehrkräfte im Schuldienst. Die AG 5 empfiehlt dem Bildungsgipfel aufgrund derzeitiger Herausforderungen Fortbildungsangebote insbesondere zu den Themen ‚Berufsorientierung‘ und ‚Ganztag‘ sowie zur ‚individuellen Förderung‘ und zur ‚Inklusion‘ auszubauen und anzubieten.

„Die teilnehmenden Akteure und Institutionen haben nun Gelegenheit, etwaige Änderungsanträge zum Papier bis zum 10. Juli zu formulieren“, erläuterte Kultusminister Lorz. Diese würden dann dem Bildungsgipfelgremium am 17. Juli zur Beratung vorgelegt.

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Themengebiet: Bildung, Hessen