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19.06.2015 - Land
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: Schülerzeitungen wecken das Interesse am aktuellen Geschehen

In Berlin sind heute Deutschlands beste Schülerzeitungen prämiert worden. Mit dabei sind auch zwei Publikationen aus Hessen: Die Schülerzeitung „Obersburger“ der Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld wurde mit dem Förderpreis in der Kategorie „Gymnasium“ ausgezeichnet. Den Sonderpreis „Fallen gelassen – oder gefallen lassen. Leben mit gesundheitlichen Einschränkungen“ der AOK-Gesundheitskasse erhielt die Schülerredaktion der Zeitung „Ätzkalk“ der Jakob-Mankel-Schule in Weilburg. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz gratulierten den hessischen Redakteuren zu dieser Leistung: „Das ist eine tolle Bestätigung des herausragenden Engagements von Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Unterrichts. Schülerzeitungen haben nicht nur einen großen Stellenwert für das Schulleben, sondern auch das Potenzial, Interesse an politischen Fragen zu wecken.“

Ministerpräsident Bouffier hatte die Auszeichnung heute selbst im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesratsgebäude in Berlin vorgenommen. In seiner Funktion als amtierender Bundesratspräsident ist Bouffier Schirmherr des 12. bundesweiten Schülerzeitungswettbewerbs der Jugendpresse. Er dankte den Teilnehmern für ihren großartigen Einsatz und hob die Bedeutung von Schülerzeitungen innerhalb der Schulgemeinde hervor: „Sie dienen ihren Leserinnen und Lesern als wertvolle Informations- und Orientierungsquelle, gerade wenn es um wichtige Schulangelegenheiten oder die zukünftige Berufswahl geht“, so Bouffier.

Ein wertvoller Beitrag im Rahmen der schulischen Bildung

Kultusminister Lorz zeigte sich hocherfreut, dass hessische Schülerredaktionen erneut für Qualität gewürdigt wurden und ergänzte: „Schülerzeitungen wecken neben ihrer integrativen Funktion auch das Interesse am aktuellen Geschehen vor Ort und in der Welt und die Neugier auf das, was darüber geschrieben wird – und das bereits im Kindes- und Jugendalter. Sie übernehmen damit einen wertvollen Beitrag im Rahmen der schulischen Bildung“.

Bouffier und Lorz verbanden mit ihren Glückwünschen auch die Hoffnung, dass durch die öffentliche Würdigung der Redaktionsarbeit Schülerinnen und Schüler wieder vermehrt animiert würden, neue Publikationen ins Leben zu rufen. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Schülerzeitungen landesweit zurückgegangen. „Auch für Schülerzeitungen ist es wichtig, mutig zu bleiben und immer wieder zu versuchen, auch andere Menschen von dem eigenen Standpunkt zu überzeugen. Nur wer handelt, kann diese Welt ein Stück verändern“, sagte Ministerpräsident Bouffier abschließend.

Hintergrund:

Bereits zum 12. Mal zeichnet die Jugendpresse Deutschland zusammen mit den Bundesländern herausragende Schülerzeitungen aus. So wurden im Jahr 2015 aus rund 1.900 Einsendungen in den Kategorien Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasium, Förderschulen, Berufsschulen und Sonderpreise ausgewählt. Eine Jury bestehend aus den Chefredakteurinnen Brigitte Fehrle (Berliner Zeitung) und Ines Pohl (taz.) sowie dem Chefredakteur Carsten Erdmann (Berliner Morgenpost) und Helmut Heinen (Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger) prämierte die besten Redaktionsteams mit Preisen zwischen 250 und 1.000 Euro.

Themengebiet: Schule