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19.06.2015 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner eröffnet Berufsinformationsmesse JOBMEDI in Frankfurt

Der Hessische Arbeitsminister Stefan Grüttner eröffnete heute die JOBMEDI, die Berufsinformationsmesse für Gesundheit und Soziales, die vom 19. bis 20. Juni im Kongresszentrum ‚Kap Europa‘ in Frankfurt und zum ersten Mal in Hessen stattfindet. Jugendliche, Studentinnen und Studenten und ausgebildete Fachkräfte können sich bei knapp 50 Ausstellern über die berufliche Perspektive und Zukunft im Gesundheits- und Sozialwesen informieren. Zahlreiche Vorträge runden die Veranstaltung ab.

„Als Hessischer Sozial- und Arbeitsminister sehe ich besonders große Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Die soziale, medizinische und pflegerische Versorgung nimmt in unserer älter werdenden Bevölkerung eine zentrale Rolle ein. Und hierzu gehören fachlich bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - sei es in Alten- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern oder dem ambulanten Bereich“, erklärte Grüttner.

Ein intensiver Dialog mit allen Beteiligten

„Damit wir den wachsenden Bedarf im Gesundheits- und Sozialwesen erfüllen können, ist ein intensiver Dialog mit allen Beteiligten hilfreich und Kontakte kann man auf solchen Messen viel einfacher knüpfen.“

Die Berufsmesse JOBMEDI ermöglicht den Dialog mit Personalentscheidern, welche Möglichkeiten die eigene Qualifikation bietet oder welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt. Gerade auch Schülerinnen und Schüler können sich auf der JOBMEDI über die Chancen einer Ausbildung mit anknüpfenden Karrieremöglichkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen informieren.

Die beschäftigungspolitische Zukunftsaufgabe angehen

Prognosen zufolge werden in Hessen bis 2030 etwa 400.000 bis 600.000 weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren leben. Die Hessische Landesregierung hat diese Entwicklungen bereits frühzeitig erkannt und handelt proaktiv. Gemeinsam mit der Wirtschaft, den Gewerkschaften und der Arbeitsverwaltung geht sie diese beschäftigungspolitische Zukunftsaufgabe an und setzt bei der Fachkräfteversorgung der Wirtschaft gezielt auf einen Maßnahmenmix in den drei strategischen Bereichen Aus- und Weiterbildung, potenzialorientierte Arbeitsmarktpolitik und Internationalisierung als Standortfaktor. Auch hat die hessische Landesregierung die Erfordernisse im Gesundheits- und Sozialwesen erkannt und handelt durch zahlreiche Maßnahmen und Aktivitäten wie beispielsweise durch die Förderung berufsbegleitender Qualifizierung von Un- und Angelernten in Modellprojekten in der Altenpflege.

Themengebiet: Ausbildung