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18.06.2015 - Land
Bundespräsident Joachim Gauck informiert sich über Flüchtlingsprojekte in Gießen

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich heute in Begleitung seiner Lebensgefährtin Daniela Schaadt über Flüchtlingsprojekte in Gießen informiert. Für die Hessische Landesregierung begrüßte ihn Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute Morgen zunächst an der Friedrich-Feld-Schule. Dort werden seit 2007 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unterrichtet. „Ich möchte, dass wir uns in Deutschland mehr Gedanken machen, wie wir mit Flüchtlingen umgehen, insbesondere mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“, sagte Gauck. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch mit Schülerinnen und Schülern des Projekts „DaZuLERNEN“. Dieses mit einem Sonderpreis ausgezeichnete und beispielhafte Projekt steht vor allem für das Engagement von Schülerinnen und Schülern für ihre neuen Mitschüler, den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Kultusminister Lorz betonte, dass die Friedrich-Feld-Schule zu den Pionieren auf dem Gebiet der Beschulung von Flüchtlingen und Zuwanderern gehört. Auf deren Erkenntnissen aufbauend sei mittlerweile ein Konzept entwicklet worden, um ab dem kommenden Schuljahr, auch die Altersgruppe der 16-18-jährigen Seiteneinsteiger flächendeckend beschulen zu können.

An der Justus-Liebig-Universität Gießen informierte sich der Bundespräsident zudem über die sogenannte Refugee Law Clinic. Hier leisten Studierende – nach einer entsprechenden Ausbildung – kostenlose Rechtsberatung für Asylsuchende im Verfahren. Dieses Studierendenprojekt war deutschlandweit das erste und hat Modellcharakter entwickelt. Der Bundespräsident sprach mit den ehrenamtlich engagierten Studierenden und dem Initiator des Projekts und würdigte das Projekt als hilfreichen Baustein zur Integration.

Themengebiet: Ausbildung, Flüchtlinge