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16.06.2015 - Land
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: Werner-von-Siemens-Schüler widmen sich der Zeit der deutschen Wiedervereinigung

Bei einem Besuch der Werner-von-Siemens-Schule Wiesbaden hat sich Hessens Kultus­minister Prof. Dr. R. Alexander Lorz begeistert gezeigt, wie sich die neunten Klassen der Realschule mit der geschichtlich sehr spannenden und überaus bedeutsamen Zeit der Wiedervereinigung beschäftigt haben. Die Hessische Landesregierung unterstützt im Zuge des 25. Jahrestages das Projekt „Schüleraustausch Hessen-Thüringen“. „Wie ich bereits in meiner Regierungserklärung zu Beginn des Schuljahres erläutert habe, ist es für mich von großer Bedeutung, der Vielzahl von Gedenktagen in unserer jüngeren Geschichte so zu begegnen, dass sie für unsere Schülerinnen und Schüler erfahrbar werden. 25 Jahre Mauerfall und Deutsche Einheit eignen sich dazu ideal, da viele Zeitzeugen noch leben und von ihren Erfahrungen berichten können. Daher bin ich dankbar dafür, dass die Werner-von-Siemens-Schule mit der Teilnahme am Schüleraustausch ihren Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit dazu gegeben hat“, so Lorz.

„Ganz neue Möglichkeiten für Unterricht zu Mauerfall"

Auch die Schulleitern Bärbel Stein zeigt sich überaus zufrieden mit den gesammelten Erfahrungen der Schule. „Der Schüleraustausch Hessen-Thüringen hat uns als Schule ganz neue Möglichkeiten eröffnet, den Mauerfall und die Wiedervereinigung vor 25 Jahren in den Unterricht mit aufzunehmen. Wir sind natürlich stolz, dass der Hessische Kultusminister heute zu uns gekommen ist, sein Besuch stellt für uns alle einen besonderen Höhepunkt dar. Wir sind mit den Ergebnissen unserer Projekt-Teilnahme sehr zufrieden“.

Die Werner-von-Siemens-Schule Wiesbaden ist eine Realschule, die im laufenden Schuljahr 2014/2015 von 540 Schülern besucht wird. Sie bietet an drei Tagen eine Mittagsbetreuung von 13.00 bis 14.30 Uhr an und hat einen pädagogischen Schwerpunkt im Bereich der Berufsorientierung und Leseförderung. Zudem besuchen vier Kinder mit Hörbehinderung die Schule.

Im Rahmen des Besuches des Kultusministers präsentierten Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse über ihre gesammelten Erfahrungen mit den bedeutenden Ereignissen der deutschen Geschichte vor 25 Jahren. So waren u.a. die Unterrichts-Lektüre der mitreißenden Geschichte der „Frau vom Checkpoint Charlie“ Jutta Fleck sowie ein Schul-Vortrag bzw. Besuch der früheren DDR-kritischen TV-Journalisten und heutigen Zeitzeugenreferentin der Gedenkstätte Hohenschönhausen Edda Schönherz Bestandteil der Projekt-Teilnahme. Am 22. Juni fährt die Schüleraustauschgruppe der Klasse 9b zudem zum Austausch ins thüringische Pößneck.

Gedenk- und Feiertage besser kennen lernen

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Schülern auf diese Art und Weise ein Stück der deutschen Geschichte weitaus näher bringen konnten, als normale Lehrpläne dies zulassen würden. Gerade die Geschichte von Jutta Fleck eignet sich dazu sehr gut. Nicht vergessen sollte man außerdem, dass sie so unsere geschichtlich geprägten Gedenk- und Feiertage und ihre Bedeutung schon im jungen Alter besser kennen lernen. Auch das ist die Aufgabe von Schule“, so Kultusminister Lorz abschließend.

Kultusminister Lorz überreichte der Schule zudem ein aus Anlass der im Oktober stattfindenden Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung entworfenes Einheitsmännchens des renommierten Konzeptkünstler Prof. Ottmar Hörl, das in Anlehnung an das bekannte Ost-Ampelmännchen zu einer neuen dreidimensionalen Einheitsmännchen-Skulptur weiter entwickelt wurde und als Botschafter der Wiedervereinigung fungiert.

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Themengebiet: Schule, Geschichte