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20.05.2015 - Land
Justizministerin Eva Kühne-Hörmann: Ehrung der erfolgreichsten Kandidaten der juristischen Examen

„Die staatlichen juristischen Prüfungen gehören zu den anspruchsvollsten und schwierigsten Prüfungen unseres Bildungssystems. In kaum einem anderen Studiengang entscheidet die Abschlussnote so intensiv über den weiteren beruflichen Werdegang. Ob erstes oder zweites Examen: Wer einmal dieses Prüfungsverfahren erfolgreich absolviert hat, kann stolz auf sich sein und hat das Rüstzeug für einen beruflichen Werdegang in der Wirtschaft, Wissenschaft oder in der Justiz. Dazu gehören viel Fleiß, Engagement und Durchhaltevermögen“, so die Justizministerin, die fortfuhr: „Alle hier Eingeladenen haben mit der Note „gut“ oder „sehr gut“ bestanden. Die Note „gut“ ist in der Ersten juristischen Prüfung ebenso begehrt wie selten, das Ergebnis „sehr gut“ ist ein Traumergebnis. Das gilt noch verstärkt für die Zweite juristische Staatsprüfung.“

„Justiz braucht hervorragenden Nachwuchs“

„Die Justiz braucht hervorragenden Nachwuchs. Die Zeit der sog. Juristenschwemme ist jedenfalls bei den Nachwuchszahlen vorbei. Längst richten wir uns in der Justiz darauf ein, uns intensiver um jungen, gut ausgebildeten und motivierten Nachwuchs zu bemühen“, so Eva Kühne-Hörmann, die für die richterlichen und staatsanwaltlichen Berufe warb: „In der Justiz zu arbeiten bedeutet, sich in innerer und äußerer Unabhängigkeit für das Recht einzusetzen. Werden Sie Botschafter des Rechtsstaats, denn die Freiheit und Demokratie, in der wir leben, braucht starke Verteidiger“, so Eva Kühne-Hörmann.

„Auch 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges ist der Rechtsstaat kein Zufallsprodukt, sondern Ergebnis andauender harter Arbeit. Wie anfällig auch ein funktionierender Rechtsstaat für menschenverachtende Ideologien sein kann - und schlimmer noch - wie sehr sich ein Regime funktionierende Strukturen zunutze machen kann, musste Deutschland in der NS-Zeit erleben. Seien Sie deshalb kritische, aufgeklärte und rational handelnde Juristen. Im Geiste dieser mahnenden Ziele wurde das diesjährige Buchpräsent „Der Hinrichter: Roland Freisler – Mörder im Dienste Hitlers“ von Helmut Ortner ausgesucht“, so die Justizministerin bei der Übergabe des traditionellen Buchpräsentes.  

Themengebiet: Justiz, Auszeichnung