Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen

Aktuelles

07.05.2015 - Land
Katja Leikert: „Gelungene Fortsetzung der Gesprächsreihe GPS bei AbbVie in Wiesbaden“

Zur zweiten Veranstaltung des CDU-Zukunftsforums „GPS - Gesundheits- und Pharmapolitik am Standort“ kamen zahlreiche Vertreter der pharmazeutischen Industrie sowie Vertreter der Politik nach Wiesbaden zur Firma Abbvie. In ihren Begrüßungsansprachen unterstrichen sowohl die Moderatorin des Gesprächskreises, Dr. Katja Leikert MdB, als auch der Geschäftsführer von Abbvie Deutschland, Alexander Würfel, für das gastgebende Unternehmen die Bedeutung eines offenen Dialogs zwischen der Pharmaindustrie und der Politik.

„Wir haben uns dieses Mal bewusst dafür entschieden, die wirtschaftliche Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für Hessen und Deutschland genauer zu beleuchten. Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist die mit Abstand umsatzstärkste Branche des verarbeitenden Gewerbes in Hessen. Gerade auch bei dem für die Kommunen sehr wichtigen Thema Gewerbesteuern nimmt die pharmazeutische Industrie eine Sonderstellung ein. Nicht nur in der Stadt Frankfurt sind es Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, die einen herausragenden Beitrag zu den Gewerbesteuereinnahmen leisten, mit denen u.a. zentrale Bereiche wie die Kinderbetreuung finanziert werden“, so Katja Leikert.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutierte dann die Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Bereich Gesundheitswirtschaft im Wirtschaftsausschuss, Dr. Kristina Schröder, mit dem Abteilungsleiter Innovation und Gesundheitswirtschaft im BDI Dr. Volker Strauch sowie den Unternehmensvertretern Dr. Andreas Karwatzki von Mundipharma sowie Philipp Huwe von Abbvie. Huwe und Strauch erinnerten in der Diskussion daran, dass die pharmazeutische Industrie einer der größten Wertschöpfungstreiber in Deutschland ist. An einem Arbeitsplatz im Bereich der pharmazeutischen Industrie würden 2,5 Arbeitsplätze in anderen Branchen abhängen. Kristina Schröder unterstrich, dass sich gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise die Branche als Anker der Stabilität erwiesen hat. „Kaum eine andere Branche kann eine vergleichbare Investitionsquote im Bereich Forschung und Entwicklung vorweisen. Mit über 9% der Unternehmensausgaben ist der Bereich Gesundheitswirtschaft klar im Bereich der Spitzentechnologie zu verorten. Hier ist es Aufgabe der Politik in Deutschland, das Klima für Forschungsaktivitäten etwa durch die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung weiter zu stimulieren“, so Schröder.

Wie Dr. Karwatzki unterstrich, sei es Anspruch der pharmazeutischen Industrie, an Lösungen zur weiteren Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Branche aktiv mitzuarbeiten. Gemeinsam plädierte man dafür, auf Ministeriumsebene einen Koordinator für Fragen der Gesundheitswirtschaft zu etablieren, um neben dem wechselseitigen Austausch gemeinsame Lösungen zu diskutieren. Mit Spannung warte man auf die Ergebnisse des Pharmadialogs der Bundesregierung, der aktuell durch den Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe durchgeführt wird. Hier sollten auch Lösungsvorschläge enthalten, wie zukünftig auch Schrittinnovationen im AMNOG-Prozess besser abgebildet werden können.

Im Anschluss an die Diskussion bestand die Möglichkeit, sich bei einem Rundgang über das Unternehmen Abbvie mit seinem sehr innovativen Arbeitsplatzkonzept zu informieren. Wie Katja Leikert abschließend deutlich machte, sei geplant, dass die CDU auch weiterhin über das Format GPS mit der Branche im Gespräch bleibt und dabei weitere Standorte in Hessen ansässiger Pharmaunternehmen kennen lernen möchte.

 

Themengebiet: Wirtschaft, Allgemeines