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18.03.2015 - Land
Finanzminister Dr. Thomas Schäfer: Frankfurt Finance Summit 2015

„Die EU-Kommission sollte die angekündigte Bewertung der Finanzmarktregulierung zügig angehen und die Schlussfolgerungen umsetzen. So könnten unnötige Auflagen reduziert und das komplexe Geflecht verschiedener Regulierungsschritte der vergangenen Jahre geordnet werden“, das forderte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer heute beim Frankfurt Finance Summit 2015.  „Dabei geht es nicht prinzipiell um weniger Regulierung, sondern um eine Überarbeitung da, wo man das Regulierungsziel auch mit weniger Aufwand und Bürokratie erreichen kann. Von diesem Regulierungs-Check würden Finanz- und Realwirtschaft und insbesondere der Finanzplatz Frankfurt profitieren. Ziel bleibt es, den europäischen Binnenmarkt zu stärken.“

Rahmenbedingungen zur Finanzierung der Realwirtschaft

Mit Blick auf die Pläne des EU-Kommissars Jonathan Hill zur Schaffung einer Kapitalmarktunion betonte der Finanzminister, dass der Fokus auf optimalen Rahmenbedingungen zur Finanzierung der Realwirtschaft liegen müsse. „Die Diskussion zur Kapitalmarktunion sollten wir intensiv führen. Vor allem sollten wir bei jeder Maßnahme überprüfen, wie sie sich auf die Realwirtschaft – insbesondere auf die kleinen und mittleren Unternehmen – auswirkt.“ Die unterschiedliche Regulierung dürfe nicht zu einem Wettbewerbsvorteil für einzelne Finanzierungsformen werden, forderte Schäfer. Die Beratungen hierzu seien auf europäischer Ebene bereits im Gange.

Die Konferenz „Frankfurt Finance Summit“ stand unter dem Motto „How to Foster Growth in the New Regulatory Landscape“. Zahlreiche Experten aus der Politik und der Finanzwelt diskutierten, wie Wirtschaftswachstum im Wandel der Finanzmarktregulation gefördert werden kann.

Themengebiet: Europa, Finanzen