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13.03.2015 - Europa
Europaministerin Lucia Puttrich: Wissenschaftliche Impulse für die Zukunft Europas

„Um Europa weiter zu entwickeln, sind Erkenntnisse über die sozialen und ökonomischen Verbindungen zwischen den Mitgliedsstaaten von hoher Bedeutung.“ Das sagte Europaministerin Lucia Puttrich bei ihrem Besuch im Wilhelm-Merton-Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt. Die Bündelung von sozialwissenschaftlicher und ökonomischer Forschungsarbeit im Merton-Zentrum komme außerdem dem Forschungsstandort und unmittelbar den Studierenden zugute, zeigte sich Hessens Europaministerin Lucia Puttrich beeindruckt.

Fragen aus Recht und Ökonomie im Fokus

„Die Gestaltung der Zukunft Europas ist eine europäische Aufgabe für Politik und Wissenschaft“, so Ministerin Puttrich. Dazu trage das Merton-Zentrum maßgeblich bei. Das Zentrum ist nach dem gleichnamigen Frankfurter Unternehmer und Sozialpolitiker betitelt und besteht aus zwei juristischen und einem volkswirtschaftlichen Lehrstuhl. Ganz im Sinne des Mäzens und Mitbegründers der Universität werden im Rahmen zahlreicher Aktivitäten Fragen aus Recht und Ökonomie, aber auch philosophische und sozialwissenschaftliche Zusammenhänge fokussiert. So werden in der Schriftenreihe des Merton-Zentrums Monographien und Tagungsbände zu aktuellen Themen veröffentlicht, wie etwa zuletzt über „Internationales Investitionsrecht“ oder aber über „Solidarität als Europäisches Rechtsprinzip“. „Die Beiträge des Merton-Zentrums, etwa zur europäischen Sozialpolitik oder zu Bürgernähe und Transparenz, gehen die Menschen in Hessen direkt an“, sagte Puttrich.

Das Engagement des Merton-Zentrums umfasst neben der Forschungstätigkeit die Organisation von Vorträgen, Tagungen und die Hessen International Summer University (ISU). Zudem veranstaltet das Zentrum jedes Jahr ein Symposium zum Europatag am 9. Mai, eine Tagung zum Internationalen Investitionsrecht sowie das Walter Hallstein-Kolloquium, das dieses Jahr in der Vertretung des Landes Hessen bei der EU in Brüssel stattfindet.

Neue wissenschaftliche Impulse für Studierende aus aller Welt

Ein gutes Beispiel für internationale Zusammenarbeit seien auch die simulierte Gerichtsverfahren, in denen 30 Teams von Studierenden aus 17 Nationen aus Asien, Europa und den USA schon mehrfach ihre Argumente zur Weiterentwicklung des Investitionsschutzrechts vorgestellt hätten, so Puttrich. „Es freut mich, dass Studierende aus aller Welt neue wissenschaftliche Impulse mitnehmen und dabei auch Hessen näher kennenlernen“, sagte die Europaministerin Puttrich.

In dem angeschlossenen Europäischen Dokumentationszentrum werden zudem alle Veröffentlichungen der Europäischen Union gesammelt. Seit dem Start des Informationsnetzes in den 60er Jahren wurden allein in Deutschland mehr als 55 Universitäten an diese Datenbank angeschlossen. „Die geleistete Verbindung von klassischer Forschung, praktischer Wissenschaft und Beratungstätigkeit für die Bundesregierung, die EU und den Europarat im Merton-Zentrum ist europäische Pionierarbeit“, so Ministerin Puttrich abschließend in Frankfurt.

Themengebiet: Europa, Wissenschaft