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09.03.2015 - Land
Innenminister Peter Beuth: Tarifforderungen der Gewerkschaften sind stark überhöht und für das Land Hessen nicht finanzierbar

In Wiesbaden hat heute die Tarifrunde des Jahres 2015 für die ca. 45.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Landes Hessen begonnen. Zum Auftakt der Verhandlungen bezeichnete Innenminister Peter Beuth die von den Gewerkschaften aufgestellten Forderungen als stark überhöht und inakzeptabel.

„Allein die Forderung nach Erhöhung der Tabellenentgelte um 5,5 Prozent, mindestens jedoch 175 Euro sowie der Auszubildenden- und Praktikantenentgelte um 100 Euro würde bei der verlangten Übertragung auf den Beamtenbereich insgesamt zu jährlichen Mehrkosten von rund 523 Millionen Euro führen“, sagte Beuth.

Eine Steigerung der Personalkosten in einem solchen Ausmaß in Zeiten sinkender Lebenshaltungskosten sei den hessischen Steuerzahlern nicht zu vermitteln. Darüber hinaus seien Mehrausgaben in dieser Höhe unvereinbar mit der durch die Schuldenbremse verfolgten Absicht, die Verschuldung des Landes kontinuierlich abzubauen.

Die Tarifverhandlungen wurden heute in Wiesbaden aufgenommen. Ein weiteres Spitzengespräch ist für den 14. und den 15. April vorgesehen.

Themengebiet: Gewerkschaften, Finanzen