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10.02.2015 - Land
Sozial- und Integrationsminister Stefan Grüttner besucht Mathildenschule

Im Rahmen der Wochen der Bildung der Landesregierung hat sich der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, am Dienstag in der Mathildenschule in Offenbach über die Umsetzung der inklusiven Beschulung informiert. „Wir messen der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hohe Priorität zu“, erklärte Grüttner. Deshalb hat das Land Hessen die Zahl der Stellen für Förderschullehrkräfte zur Unterstützung an der allgemeinen Schule erhöht, für das Schuljahr 2014/15 um mehr als 120 Stellen auf über 1.800. „Noch nie waren so viele Förderschullehrkräfte in der allgemeinen Schule im Einsatz.“

Modellregion für inklusive Bildung

Der Landkreis Offenbach ist eine von vier Modellregionen für inklusive Bildung. „Im vergangenen Jahr ist die Zahl der inklusiv beschulten Kinder um fast 5 % angestiegen“, erklärte der Minister. Die flächendeckende Einrichtung inklusiver Beschulung ist allerdings ein langfristiger Prozess, der, so Grüttner, nur behutsam und schrittweise umgesetzt werden kann. In den kommenden Jahren sollen nach Möglichkeit mit allen Schulträgern Vereinbarungen nach dem Vorbild der bestehenden Modellregionen geschlossen werden. „Das bedeutet, dass die Ressourcen der Förderschule für die drei Förderschwerpunkte Lernhilfe sowie emotionale und soziale Entwicklung künftig verstärkt an den allgemeinen Schulen eingesetzt werden“, betonte Stefan Grüttner.

Der Minister unterstrich aber, dass parallel dazu auch das attraktive Bildungsangebot der hessischen Förderschulen mit Nachdruck unterstützt werde. „Die Förderschule ist mit ihren spezifischen Angeboten und dem vorhandenen Know-How der Lehrkräfte für viele Schülerinnen und Schüler der geeignete Förderort und wird von vielen Eltern als die für ihre Kinder geeignete Schule aktiv gewählt“, betonte Grüttner.

Schulen als zentraler Investitionsschwerpunkt

Insgesamt sind die Schulen im Land der zentrale Investitionsschwerpunkt der Hessischen Landesregierung. In keinem der 16 Bundesländer wird mehr pro Kopf der Bevölkerung für Bildung ausgegeben als in Hessen. Mit 3,6 Mrd. Euro hat der Gesamtetat einen historischen Höchststand erreicht. Die Schulen sind damit so gut ausgestattet wie nie. Mit 105 Prozent im Landesschnitt ist die Lehrerversorgung auf einem Rekordniveau. Ein Teil dieser zusätzlichen Mittel steht den Schulen weitestgehend frei zur Verfügung. Dadurch sind sie in der Lage, auf konkrete Bedürfnisse vor Ort reagieren zu können.

Themengebiet: Bildung