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29.01.2015 - Land
Staatsminister Axel Wintermeyer: Antrieb der Zukunft kommt aus Hessen

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat  anlässlich der „Woche der Wissenschaft“ das Physikalisch-Chemische Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen besucht. Wintermeyer informierte sich vor Ort über den aktuellen Stand der Batterieforschung. „Leistungsfähige Stromspeicher sind die Grundvoraussetzung für den Erfolg von Elektromobilität auf unseren Straßen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier in Gießen leisten einen wichtigen Beitrag, um diese wegweisende Technologie alltagstauglich zu machen. Auch dank der Bündelung von Forschungsergebnissen an einer renommierten Adresse kommt der Antrieb der Zukunft aus Hessen“, sagte der Staatsminister.

Essentielle Bedeutung der Spitzenforschung

„Was im Physikalisch-Chemischen Institut geleistet wird, unterstreicht eindrucksvoll, welch essentielle Bedeutung der Spitzenforschung für die Fortentwicklung unserer Gesellschaft zukommt. Mit ihren Erkenntnissen tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts auch zum Gelingen der Energiewende bei“, so Wintermeyer. Die Gießener Batterieforscherinnen und -forscher sind in zahlreiche Netzwerke und Projekte eingebunden. Dazu zählt etwa das Hessische Graduierten- und Weiterbildungsprogramm im Bereich Elektromobilität (HGP-E), mit dem die Landesregierung unter dem Dach der Initiative „Strom bewegt“ die engere Vernetzung hessischer Einrichtungen in der Lehre mittels Aufbau einer gemeinsamen Unterrichtsplattform unterstützt. Ein weiteres Beispiel ist das ebenfalls von der Landesregierung geförderte Projekt „Well2Battery2Wheel“, bei welchem es um die Untersuchung der Zuverlässigkeit von Batterien für Elektrofahrzeuge geht.

„Exzellente Forschung benötigt exzellente Rahmenbedingungen. Genau das ist der Grund, warum sich die Landesregierung entschieden hat, so viel Geld wie noch nie in Wissenschaft und Bildung zu investieren. Die hessischen Hochschulen können sich auf die Landesregierung verlassen“, sagte der Chef der Staatskanzlei.

Die Arbeitsbedingungen weiter verbessern

Das Physikalisch-Chemische Institut der Universität Gießen ist auf die Erforschung von Festkörpern spezialisiert. Ziel ist das Verständnis von chemischen Reaktionen in und von Festkörpern mittels physikalischer Methoden und Konzepte. Für elektrochemische Untersuchungen steht den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine leistungsfähige Infrastruktur wie beispielsweise das Elektrochemielabor (ElCh) zur Verfügung. Mit dem für das Wintersemester 2015/2016 geplanten Bezug des Chemie-Neubaus, welcher aus dem Hochschulbauprogramm „HEUREKA“ der Landesregierung finanziert wurde, werden sich die Arbeitsbedingungen weiter verbessern.

Themengebiet: Wissenschaft