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28.01.2015 - Land
Innenminister Peter Beuth: Ihr ehrenamtliches und hochprofessionelles Mitwirken ist eine der maßgeblichen Voraussetzungen für ein funktionierendes Hilfeleistungssystem

Innenminister Peter Beuth hat heute anlässlich der Jahresauftaktsitzung der Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Hessischen Katastrophenschutz Förderbescheide im Umfang von rd. 400.000 Euro an die Hilfsorganisationen übergeben. Die Vertreter der Landesverbände des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Malteser Hilfsdienstes e.V. nahmen die Bescheide im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport entgegen.

Engagement im Dienste der Bürgerinnen und Bürger

„Mit ihrem ehrenamtlichen und selbstlosen Engagement im Dienste der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes sind die vielen tausend Helferinnen und Helfer Vorbild für andere“, dankte Innenminister Beuth den Helferinnen und Helfern. Das Land stattet den Katastrophenschutz und die mitwirkenden Hilfsorganisationen in Hessen bestmöglich aus. Die Fördermittel dienen der Sicherstellung einer angemessenen Ausbildung der Helferinnen und Helfer durch die Organisationen nach den Vorgaben des Landes. Darüber hinaus fördert das Land die Anschaffung der persönlichen Schutzausrüstung für die Helferinnen und Helfer. Zusätzlich erhalten die Landesverbände der Hilfsorganisationen einen Zuschuss zu den Verwaltungskosten sowie für kleinere Baumaßnahmen. Hierfür wendet das Land weitere 240.000 Euro auf.

Innenminister Beuth hob die wichtige Bedeutung der Hilfsorganisationen im Hessischen Katastrophenschutz hervor. Mit ihren vielen tausend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern übernehmen sie die Aufgaben Sanität, Betreuung und Wasserrettung im Hessischen Katastrophenschutz: „Ihr ehrenamtliches und hochprofessionelles Mitwirken ist eine der maßgeblichen Voraussetzungen für ein funktionierendes Hilfeleistungssystem. Wir alle sind Ihnen hierfür zutiefst zu Dank verpflichtet.“

Hintergrund zum Hessischen Katastrophenschutz

Der Hessische Katastrophenschutz verfügt über rd. 25.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Traditionell stellen die Feuerwehren mit über 18.400 Feuerwehrangehörigen den größten Anteil. Die Hilfsorganisationen stellen zusammen rd. 7.150 Helferinnen und Helfer. Die Helferinnen und Helfer der weißen Organisationen sind in den Sanitäts- und Betreuungszügen aktiv. Die Sanitätszüge retten Verletzte und Kranke, betreiben Behandlungsplätze/ Patientensammelstellen und transportieren Kranke und Verletzte in Krankenhäuser. Die Betreuungszüge übernehmen die Hilfeleistung für Betroffene. Sie verpflegen, versorgen mit Gegenständen des täglichen Bedarfs und schaffen Möglichkeiten für eine vorübergehende Unterbringung von Betroffenen.

Im Hessischen Katastrophenschutz sind 38 Sanitätszüge, 4 Medizinische Task Forces und 52 Betreuungszüge vorgesehen, so dass eine flächendeckende Versorgung sichergestellt ist. Die DLRG stellt die Helferinnen und Helfer für den Aufgabenbereich der Wasserrettung im Hessischen Katastrophenschutz. Die Wasserrettungseinheiten leisten Hilfe bei Naturkatastrophen und Unglücksfällen. Sie retten Menschen und Tiere aus Wasser- oder Eisgefahren. Nach dem Katastrophenschutzkonzept des Landes unterhalten wir 10 Wasserrettungszüge und 9 erweiterte Wasserrettungsgruppen.

Das Land stellt darüber hinaus auch die Ausstattung der Einheiten sicher. So wurden seit dem Jahr 2008 in einer bundesweit beispielhaften Ausstattungsoffensive über 30 Mio. Euro in die Ausstattung investiert. Die Helferinnen und Helfer verfügen heute über die umfassendste und modernste Ausstattung in der Geschichte des Hessischen Katastrophenschutzes.

Themengebiet: Katastrophenschutz