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27.01.2015 - Land
Finanzminister Dr. Thomas Schäfer: Hessen stellt die Arbeit der Fraunhofer-Forscher gemeinsam mit dem Bund auf eine solide finanzielle Basis

Im Rahmen der „Woche der Wissenschaft“ der Hessischen Landesregierung hat Finanzminister Dr. Thomas Schäfer am Dienstag das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt besucht. Er informierte sich über das Institut und dort angesiedelte Forschungsprojekte — insbesondere die Entwicklung eines 3D-Farbkopierers.

Stärkung von Wissenschaft und Forschung

„Gute Forschung kann nur dort gedeihen, wo finanzielle Planungssicherheit herrscht. Die Stärkung von Wissenschaft und Forschung ist deshalb ein zentrales Anliegen des Landes. Auch in Zeiten der Haushaltskonsolidierung halten wir Wort und unterstützen unsere vielfältige Wissenschaftslandschaft nach Kräften“, betonte der Minister. Durch international renommierte Forschungsinstitute wie das Fraunhofer IGD werden laut Schäfer kreative Lösungen entwickelt, die zu neuartigen technischen Produkten führen. „Die Hessische Landesregierung hat die Fraunhofer-Gesellschaft deshalb im vergangenen Jahr mit insgesamt mehr als 11 Mio. Euro unterstützt. Gemeinsam mit dem Bund stellen wir damit die Arbeit der Fraunhofer-Forscher auf eine solide finanzielle Basis“, erläuterte der Finanzminister.

Im Fokus seines Besuchs standen die beiden Forschungsprojekte „CultLab3D“ und „Cuttlefish“: Der mobile 3D-Scanner CultLab3D dient der dreidimensionalen Digitalisierung von Kulturgütern. „Damit wird es möglich, naturgeschichtliche und kulturhistorische Sammlungsobjekte überall auf der Welt industriell, kostengünstig und schnell zu scannen. Gefährdete Kunstwerke lassen sich so außerdem für die Nachwelt sichern und gleichzeitig für die weltweite Forschung erschließen“, sagte der Minister. Hinter Cuttlefish verbirgt sich ein Computerprogramm zur Optimierung des dreidimensionalen Farbdrucks.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur 3D-Farbkopie

Mit der Entwicklung des 3D-Scans und der Verbesserung des 3D-Drucks ist den Forschern am Fraunhofer IGD in Darmstadt ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur 3D-Farbkopie gelungen. Ziel der Forscher ist es, dass in Zukunft Objekte in Farbe genauso einfach kopiert werden können, wie man es vom gewöhnlichem 2D-Druck kennt.

„Ich bin sehr beeindruckt davon, was hier in Darmstadt entwickelt wurde: Die Kombination aus 3D-Scan und 3D-Druck eröffnet eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten — auch für industrielle Zwecke“, so Dr. Schäfer. Hessen könne sich auf dem Forschungsgebiet des Visual Computing mit den Weltbesten messen. Dies sei das Verdienst der engagierten Forscherinnen und Forscher. „Von Seiten der Landesregierung werden wir uns deshalb auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für Ihre Forschungsarbeit stimmen“, erklärte der Minister zum Abschluss an die Leitung und Beschäftigten des Fraunhofer IGD gewandt.

Über das Fraunhofer IGD

Das Fraunhofer-IGD in Darmstadt ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität. Vereinfacht ausgedrückt, machen die Fraunhofer-Forscher aus Informationen Bilder und holen aus Bildern Informationen. Das Institut beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter, sein Etat beträgt rund 19 Mio. Euro.

Themengebiet: Forschung und Innovation