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22.01.2015 - Land
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz überreicht Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ an Pestalozzischule in Kassel

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat am Donnerstag im Rahmen einer Feierstunde der Pestalozzischule in Kassel das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ überreicht. Mit dem Zertifikat würdigt das Hessische Kultusministerium die zahlreichen Aktivitäten zur Gesundheitsförderung im Schulalltag. „Sie können stolz sein, auf das, was Sie mit dem Gesamtzertifikat erreicht haben“, sagte der Kultusminister. Vor dem Hintergrund, dass an einer kleinen Schule die Anforderungen stets auf nur wenigen Schultern liegen, sei der Einsatz besonders eindrucksvoll und anerkennenswert.  „In einem jahrelangen Prozess haben Sie den Unterricht und das Schulleben im Sinne einer gesundheitsfördernden Schule umgestaltet – dafür sollen Sie heute belohnt werden!“

Ein gesundheitsförderndes Klima in den Schulen schaffen

Durch die Zertifikate soll ein gesundheitsförderndes Klima in den Schulen geschaffen werden. „Entscheidend ist, dass das Umfeld der Kinder gesundheitsfreundlich ist“, betonte Minister Lorz. Von den angebotenen Anti-Gewalt-Programmen wie „Faustlos über die Verhaltensregeln in der Mensa, das frisch zubereitete Mittagessen – teilweise mit Gemüse und Kräutern aus dem Schulgarten – bis hin zu den sportlichen Nachmittagsangeboten und den Vereinbarungen zur Lärmvermeidung trügen eine große Bandbreite an Maßnahmen und Angeboten zu diesem Gesamtzertifikat bei. „Gesundheitsförderung ist nur dauerhaft wirksam, wenn sie zur Gemeinschaftsaufgabe wird, wenn Betroffene zu Beteiligten werden und der gemeinsame Blick auf die ‚Gesundheit‘ von allen getragen wird. Das ist an Ihrer Schule hervorragend gelungen“, so der Kultusminister.

Um das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ beantragen zu können, müssen vier Teilzertifikate erworben werden. Voraussetzung hierfür sind Zertifizierungen in den Bereichen Ernährungs- und Verbraucherbildung, Bewegung und Wahrnehmung, Sucht- und Gewaltprävention sowie ein eigenes gesundheitsbezogenes Profilelement - wie beispielsweise Umweltbildung, Verkehrserziehung oder die Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern.

Themengebiet: Bildung