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15.12.2014 - Land
Justizministerin Eva Kühne-Hörmann: Dieser Gottesdienst zum dritten Advent hat die Menschen erreicht

Den katholischen Gottesdienst zum dritten Advent hielt Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann. Ihm zur Seite standen im Gottesdienst Pfarrer Eberhard Heinz und Gefängnisseelsorger Pater Georg Menke. Durch den beeindruckenden Gesang des Kirchenchors der katholischen Seelsorge an der JVA Butzbach bekam der Gottesdienst einen besonders feierlichen Rahmen.

Generalvikar Dietmar Giebelmann stellte seine Predigt unter das Bibelzitat: ‚Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen‘. „Wir als Kirche suchen die vertrauensvolle und verlässliche Begegnung mit den Gefangenen und den Bediensteten in den Justizvollzugsanstalten. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit wollen wir als Kirche Anteil an ihrer Freude und Hoffnung, an ihrer Trauer und Angst, Ohnmacht und Verzweiflung nehmen“, so der Generalvikar.

Ein nicht zu unterschätzender Beitrag

„Dieser Gottesdienst zum dritten Advent hat die Menschen erreicht“, so Justizministerin Eva Kühne-Hörmann. „Menschen sind fehlbar, werden schuldig. Aber der Einzelne steht immer wieder vor der Aufgabe, aus entstandenem Schaden zu lernen und Wege der Wiederherstellung von Frieden und eines gerechten Ausgleichs zu finden. Und dazu leisten die Gefängnisseelsorger in ihrer täglichen Arbeit einen nicht zu unterschätzenden Beitrag.“

Im wöchentlichen Wechsel werden von dem katholischen Seelsorger, Pater Georg Menke, und dem evangelischen Seelsorger, Dr. Tobias Müller Monning, Gottesdienste in der Justizvollzugsanstalt Butzbach gehalten. Derzeit sind dort 401 Männer inhaftiert. Viele nehmen das Angebot sonntags zum Gottesdienst gehen zu können gerne an, auch wenn so mancher vorher mit Kirche vielleicht nicht so viel zu hatte.

Hölzerne Hocker in Zebragestalt übergeben

Nach dem Advents-Gottesdienst übergab Justizministerin Eva Kühne-Hörmann an den Leiter der Justizvollzugsanstalt Butzbach, Eugen Martz, zwei hölzerne Hocker in Zebragestalt. Sie wurden in der Werkstatt einer hessischen Justizvollzugsanstalt gefertigt. Die „Holzzebras“ stehen künftig für die Kinder der Besucherinnen und Besucher im Familienzimmer der Justizvollzugsanstalt bereit.

Staatsministerin Kühne-Hörmann dankte beim anschließenden Rundgang in der Justizvollzugsanstalt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern persönlich für ihre oft nicht leichte Arbeit und überreichte für alle Bedienstete ein kleines Weihnachtspräsent. „Die Frauen und Männer, die im Strafvollzug tätig sind, haben eine verantwortungsvolle Aufgabe zu bewältigen mit oft unbequemen Dienstzeiten. Sie leisten mit ihrer Tätigkeit einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Deshalb gilt mein Dank besonders den Bediensteten der Justizvollzugsanstalt und den ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihre Arbeit und ihr Engagement“, so Justizministerin Kühne-Hörmann am Ende ihres Besuches in Butzbach.

Themengebiet: Soziales