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09.12.2014 - Land
Wissenschaftsminister Boris Rhein: Wir sind stolz, diese zukunftsweisenden Wissenschaftsprojekte in Hessen zu haben

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) unterstützt auch in diesem Jahr das Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung (GSI) mit einer institutionellen Förderung in Höhe von rund 11,7 Millionen Euro. Gleichzeitig finanziert das HMWK die Errichtung des neuen internationalen Beschleunigerzentrums FAIR mit 15,5 Millionen Euro.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Wir sind stolz, diese zukunftsweisenden Wissenschaftsprojekte in Hessen zu haben. Damit wird Spitzenforschung in Europa ermöglicht und dem Forschungs- und Industriestandort Hessen in Deutschland eine herausragende Rolle gesetzt.“

Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung (GSI)

Das Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt gehört mit seiner weltweit einmaligen Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen zu den international führenden Großforschungseinrichtungen in Deutschland und Europa. Das Forschungsspektrum ist breit angelegt und reicht von der Kern- und Atomphysik über die Plasma- und Materialforschung bis hin zur Biophysik und Strahlenbiologie. Herausragende Ergebnisse der bisherigen Arbeit waren unter anderem die Entdeckung von sechs neuen chemischen Elementen sowie einer neuartigen Tumortherapie mit Ionenstrahlen.

Beschleunigerzentrum FAIR

FAIR ist weltweit eines der größten Vorhaben in der physikalischen Grundlagenforschung. Schon heute arbeiten rund 3.000 Wissenschaftler aus über 40 Ländern an der Planung und Errichtung der Experimentier- und Beschleunigeranlagen von FAIR. Diese werden Antiprotonen- und Ionenstrahlen mit bisher unerreichter Intensität und Qualität liefern und damit in völlig neue Dimensionen der Forschung zur Struktur der Materie vorstoßen.

„An FAIR wird eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten möglich sein, durch die Wissenschaftler aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums seit dem Urknall erwarten. Die GSI wird mit FAIR ihre international herausgehobene Stellung in der Kern- und Hadronenphysik sowie der Atom- und Plasmaphysik langfristig weiter ausbauen und den beteiligten Wissenschaftlern eine weltweit einzigartige und technologisch innovative Infrastruktur zur Verfügung stellen“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

Themengebiet: Wissenschaft