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08.12.2014 - Land
Justizministerin Eva Kühne-Hörmann beim Adventsgottesdienst in der Justizvollzugsanstalt Kassel I

Der evangelische Anstaltsseelsorger Frank Illgen hielt den Adventsgottesdienst, der einen besonders würdigen Rahmen - auch durch den Gesang eines Chores - verliehen bekam. Der Chor besteht aus Gefangenen der Justizvollzugsanstalt. Am Morgen vor dem evangelischen Gottesdienst, hatte bereits der katholische Seelsorger, Pfarrer Markus Steiner, einen Gottesdienst gehalten. Sonntags und an allen kirchlichen Feiertagen werden in der Justizvollzugsanstalt Gottesdienste, sowohl von katholischen als auch evangelischen Pfarrern gehalten. Von vielen Inhaftierten wird dieses Angebot sehr gerne angenommen.

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann zeigte sich beeindruckt vom Gottesdienst und sagte: „Nach dem christlichen Menschenbild verliert kein Mensch seine von Gott geschenkte Würde. Gott gibt jedem Menschen jederzeit die Möglichkeit einen anderen Weg einzuschlagen und ein Leben ohne Straftaten zu führen.“

Nach dem Gottesdienst übergab Justizministerin Eva Kühne Hörmann an den Leiter der Justizvollzugsanstalt Kassel I, Jörg-Uwe Meister, zwei hölzerne Hocker in Zebragestalt, die in der Werkstatt einer hessischen Justizvollzugsanstalt gefertigt wurden. Diese „Holzzebras“ stehen künftig für die Kinder der Besucherinnen und Besucher im Familienzimmer der Justizvollzugsanstalt bereit.

Ein unverzichtbarer Beitrag für unsere Gesellschaft

Im Anschluss dankte die Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann den 315 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Justizvollzugsanstalt Kassel I für ihren Einsatz und ihr Engagement und überreichte für alle Bedienstete ein kleines Weihnachtspräsent. „Die Bediensteten im Strafvollzug haben eine verantwortungsvolle und schwierige Aufgabe zu bewältigen. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft.“

Derzeit sind in der Justizvollzugsanstalt Kassel I rund 400 Personen inhaftiert. Die Resozialisierung der Gefangenen wird durch ein breites Ausbildungs-, Behandlungs- und Betreuungsmaßnahmen gefördert. Weihnachten ist für auch viele Gefangene eine besondere Zeit im Jahr. Manche empfinden die Trennung von Familie und Freunden als besonders belastend. Die Mitarbeiter in den hessischen Justizvollzugsanstalten sorgen auf vielfältige Weise dafür, dass die Inhaftierten im Rahmen, die der Vollzug bietet, dennoch Weihnachten feiern können.

„Deshalb gilt mein besonderer Dank den Bediensteten der Justizvollzugsanstalten und den ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihr Engagement, gerade auch in der Weihnachtszeit“, so Justizministerin Eva Kühne-Hörmann abschließend.

Themengebiet: Justiz