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02.12.2014 - Land
Sportminister Peter Beuth: Mit der Sportplakette wollen wir unsere herausragenden Spitzensportlerinnen und -sportler ehren

Der Hessische Sportminister Peter Beuth hat heute in Wiesbaden hessische Breiten- und Spitzensportlerinnen und –sportler mit der Sportplakette des Landes Hessen ausgezeichnet. Im Biebricher Schloss ehrte Beuth die erfolgreichsten hessischen Athletinnen und Athleten des Jahres 2014: Speedskater Simon Albrecht (SV Blau-Gelb Groß-Gerau), Rollstuhlbasketballer Thomas Böhme (RSV Lahn-Dill), Schwimmer Alexander Kunert (SV Gelnhausen), Judoka Tabea Müller (SSG Blista Marburg/Blau Gelb Marburg), Siebenkämpferin Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt), Schützin Ina Schmidt (SV Diana Ober-Roden), Ruderer Johannes Schmidt (Offenbacher Ruderclub Undine), Bogenschütze Maximilian Weckmüller (SV GutsMuths Jena), Tischtennisspieler Christoph Winkler (TTG Büßfeld) sowie die Blindenfußballmannschaft der Sportfreunde Blau-Gelb Marburg.

Auszeichnung für Leistungs- und Breitensport

„Die Sportplakette des Landes Hessen ist die höchste Auszeichnung im Sport, die wir zu vergeben haben. Mit der Sportplakette wollen wir unsere herausragenden Spitzensportlerinnen und -sportler ehren und uns zugleich bei denjenigen bedanken, die sich über Jahre oder Jahrzehnte in ehrenamtlicher Funktion um die Pflege und Entwicklung des Sports verdient gemacht haben. Hinter der Ehrung steht auch die bewusste Entscheidung, nicht etwa zwei verschiedene Auszeichnungen je für den Leistungs- und den Breitensport zu verleihen, sondern eine einzige. Profi- und Hobbysport werden durch die Sportplakette symbolisch zusammengeführt und dies halte ich für vollkommen richtig. Denn alle Leistungssportlerinnen und -sportler fangen erst einmal klein an – und dies geschieht in der Regel in unseren zahlreichen Sportvereinen, die in ihrer Vielfalt und Professionalität Hessen zu einem echten Sportland machen“, sagte Sportminister Peter Beuth.

Zudem würdigte der Sportminister für besonderes ehrenamtliches Wirken die Verdienste von Roland Frischkorn (Vorsitzender des Sportkreises Frankfurt), Gerhard Knapp (Präsident des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes), Ulrich Manthei (Vorsitzender des Sportkreises Schwalm-Eder), Lilo Maier (Lehrwartin im Hessischen Tanzsportverband) und Willi Röhn (Vorsitzender des SV Balhorn).

„Ehrenamt ist existenzielle Grundlage für das Vereinswesen“

„Ohne Menschen, die sich freiwillig in ihrer Freizeit für den Sport einsetzen und mitanpacken, wenn dies erforderlich ist, würden viele unserer Sporttalente vermutlich unentdeckt bleiben. Das Ehrenamt ist nicht nur die Keimzelle, sondern auch die existenzielle Grundlage für das Vereinswesen – nicht nur im Sport, sondern auch generell“, so Beuth.

Themengebiet: Sport