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19.11.2014 - Land
Finanzminister Dr. Thomas Schäfer: Die Fusion der beiden Landesbetriebe wird Synergien freisetzen und die Effizienz in der Verwaltung erhöhen

Der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer hat heute im Haushaltsausschuss über die Planungen zur Zusammenlegung von Hessischem Baumanagement (hbm) und Hessischem Immobilienmanagement (HI) berichtet. Zum 1. Januar 2016 soll ein gemeinsamer Landesbetrieb gegründet werden, der die Aufgaben der beiden bisherigen Dienstleister unter einem Dach verbindet. „Die Fusion der beiden Landesbetriebe wird Synergien freisetzen und die Effizienz in der Verwaltung erhöhen. Ganz konkret bietet sie uns drei Vorteile: Erstens werden die Leistungen von hbm und HI fortan ‚aus einer Hand‘ erbracht und Doppelstrukturen überwunden – das ist im Interesse der Kunden. Zweitens kann deshalb das bisherige, aufwändige Abrechnungssystem zwischen den beiden Landesdienstleistern entfallen. Und drittens können durch die Schaffung eines gemeinsamen Betriebs voraussichtlich 50 Stellen eingespart werden. Das ist auch ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung“, erklärte der Finanzminister. Er betonte, dass es im Rahmen der Fusion der beiden Landesdienstleister keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde.

Entwicklung in enger Abstimmung mit Beschäftigten

Schäfer wies darauf hin, dass das „Strukturprojekt HI/hbm“ in enger Abstimmung mit den Beschäftigten beider Landesbetriebe entwickelt werde. „Seit Juni 2014 haben verschiedene Arbeitsteams in wechselnder Besetzung die konzeptionellen Grundlagen für den neuen gemeinsamen Landesbetrieb erarbeitet. Die geplante Zusammenlegung von HI und hbm bietet eine gute Gelegenheit, um bisherige Arbeitsabläufe zu überprüfen und Ideen der Beschäftigten für den zukünftigen Betrieb einzubringen“, betonte der Minister. Durch die breite Einbindung des Personals der beiden Landesbetriebe sei es gelungen, die Akzeptanz für die bevorstehenden Veränderungen zu erhöhen.

Die Zentrale des neuen Betriebs soll – wie bisher schon die des HI – ihren Sitz in Wiesbaden haben. Die Entscheidung für den Standort Wiesbaden bietet erhebliche arbeitsorganisatorische Vorteile hinsichtlich der vielfach notwendigen Abstimmungen mit den verantwortlichen Dienststellen der Ministerien. Es ist vorgesehen, den neuen Landesdienstleister mit insgesamt sechs Niederlassungen in Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Gießen, Fulda und Kassel auszustatten. Weitere Standorte in Marburg und Rotenburg a. d. Fulda bleiben erhalten. Darüber hinaus sollen die Vergabestellen des hbm in Fulda und Friedberg zukünftig am Standort Friedberg zusammengefasst werden. Die kleineren Standorte in Bad Arolsen, Bad Hersfeld, Bad Nauheim und Schwalmstadt bleiben vorerst erhalten.

Klare, transparente und überschneidungsfreie Zuständigkeiten

„Ich bin davon überzeugt, dass die zukünftige Zusammenlegung von Bau- und Liegenschaftsverwaltung eine positive Chance bietet: Durch klare, transparente und überschneidungsfreie Zuständigkeiten wird sich nicht nur die Zufriedenheit der Kunden erhöhen, sondern langfristig auch die Zufriedenheit der Beschäftigten“, so Schäfer. Die Fusion sei Ergebnis einer lang angelegten Strategieüberlegung, die bereits bei Gründung des hbm angedacht war. Der neue Landesbetrieb werde durch eine hohe Übereinstimmung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung geprägt sein. „Im Rahmen der Neuaufstellung stärken wir dadurch die Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit unserer kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte der Minister abschließend.

Themengebiet: Verwaltung, Finanzen