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14.11.2014 - Land
Europaministerin Lucia Puttrich: Gerade Todkranke müssen auf die Solidarität der Gesellschaft vertrauen dürfen

Aus Anlass der Orientierungsdebatte im Deutschen Bundestag zu einem geplanten Gesetzentwurf zur Sterbebegleitung an diesem Donnerstag fand in der Hessischen Landesvertretung eine hochrangig besetzte Diskussionsveranstaltung zum Thema „Lebensschutz am Lebensende“ statt.

„Der Gesetzentwurf wird vermutlich im kommenden Jahr den Bundesrat erreichen. Bis dahin sollten wir die Zeit nutzen, um gründlich darüber nachzudenken, was einer gesetzlichen Präzisierung bedarf“, so die Ministerin, für die dennoch schon heute außer Frage stehe, dass Geschäftsmodelle mit dem Ziel von Selbsttötungen, in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürften. „Gerade Todkranke bedürfen Menschen, die sie liebevoll begleiten, Schmerzen lindern und Geborgenheit schenken. Die Solidarität einer Gesellschaft mit dem Sterbenden zeigt sich in einer Lebensbejahung bis zum Ende“, betonte Puttrich.

Zweiteiligen Reihe mit dem Titel „Leben oder Tod?“

Der Themenabend bildet den Auftakt zu einer zweiteiligen Reihe unter dem Titel „Leben oder Tod?“ Auf zwei Podien wurden an diesem Abend Fragen nach dem Wert des Lebens aus Sicht von Betroffenen und Palliativmedizinern sowie aus ethischer und theologischer Sicht diskutiert.

Am 28. Januar 2015 wird die Reihe in der Hessischen Landesvertretung fortgesetzt. Unter der Überschrift „Gehört mein Tod mir?“ werden Rechtsfragen diskutiert. Mit einer politischen Runde unter dem Titel „Sterben gehört zum Leben“ sollen abschließend Handlungsoptionen aufgezeigt werden.

Denkanstöße und Debattenbeiträge formulieren

Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatsministerin Lucia Puttrich, unterstrich den Anspruch der Hessischen Landesregierung, durch solche Veranstaltungen Denkanstöße und Debattenbeiträge auf bundespolitischer Ebene zu formulieren.

Themengebiet: Menschen