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27.10.2014 - Land
Innenminister Peter Beuth eröffnet Beratungsstelle des Präventionsnetzwerkes gegen Salafismus

Innenminister Peter Beuth hat heute offiziell die Räumlichkeiten der  Zentralen Beratungsstelle Hessen von Violence Prevention Network (VPN) eröffnet und einen Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von 217.500 Euro zur Salafismusprävention in Hessen für das laufende Jahr übergeben. Die „Beratungsstelle Hessen – Religiöse Toleranz statt Extremismus“ ist ein wesentlicher Bestandteil des ersten landesweiten Präventionsnetzwerks gegen Salafismus in Deutschland.

„Die Experten im Hessischen Kompetenzzentrum gegen Extremismus haben mit ihrem Konzept den Rahmen gebildet, der nun weiter mit Leben gefüllt wird. Für die Arbeit der Zentralen Beratungsstelle haben wir ‚Violence Prevention Network‘ als Träger gewinnen können. Ich freue mich, die Räumlichkeiten der Beratungsstelle mitten im Zentrum des Rhein-Main-Gebietes hier in Frankfurt einweihen zu können“, so Innenminister Peter Beuth.

Anlaufstelle für Hilfesuchende

Der Standort im Frankfurter Stadtteil Bockenheim gewährleistet nicht nur die zentrale Organisation der hessenweiten Beratung, sondern ist zugleich eine leicht erreichbare Anlaufstelle für Hilfesuchende. Die Mitarbeiter von VPN bieten ein breites Spektrum aus Beratungs- und Hilfsangeboten. Diese Angebote sind grundsätzlich für alle Menschen gedacht, die Beratung oder Unterstützung in der Auseinandersetzung mit religiös begründetem Extremismus benötigen. Eine Radikalisierung betrifft nicht ausschließlich den Radikalisierten selbst, sondern kann ebenso Auswirkungen auf Familien, Freunde, Schulkameraden oder Lehrer haben. Insbesondere wird aber das direkte Gespräch mit Radikalisierten gesucht. Ziel der Arbeit ist, dass sich die Betroffenen wieder dauerhaft von der extremistischen Szene distanzieren und lösen.

„Der Salafismus ist gegenwärtig nach wie vor die bundesweit dynamischste und am schnellsten wachsende islamistische Bewegung. Wir müssen uns intensiv dafür stark machen, dass sich junge Menschen nicht durch diese extremistische Szene verführen lassen. Der Bedarf einer kompetenten Beratung ist hierbei enorm wichtig. Deshalb schaffen wir diese. Vor diesem Hintergrund hatten wir bereits im Sommer dieses Jahres dieses bundesweit einmalige Präventionsnetzwerk gegen Salafismus vorgestellt“, sagte der Innenminister.

„Es ist unser aller Anliegen, dass VPN die Beratungsaktivitäten in hoher Qualität umsetzen kann. Daher freue ich mich, den Geschäftsführern von VPN, Frau Judy Korn und Herrn Thomas Mücke, zur Unterstützung der ‚Zentralen Beratungsstelle Hessen‘ für das laufende Jahr eine Zuwendung in Höhe von 217.500 Euro zur Verfügung stellen zu können. Im kommenden Jahr wird eine weitere Förderung erfolgen“, so der Minister.

Erreichbarkeit der Beratungsstelle Hessen
– Religiöse Toleranz statt Extremismus:

Telefon: (069) 27 29 99 97
E-Mail: hessen@violence-prevention-network.de

Themengebiet: Innere Sicherheit