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24.10.2014 - Land
Wissenschaftsminister Boris Rhein: Hessens Landesregierung investiert in die Zukunft

Das Frankfurter Universitätsklinikum erhält Zuwachs: Heute haben Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein und Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland, gemeinsam mit Vertretern der Goethe-Universität und des Hessischen Baumanagements, das Richtfest für das MEDICUM gefeiert. Dabei handelt es sich um das neue Lehr-, Lern- und Prüfungszentrum für den Fachbereich Medizin der Goethe-Universität. „Hessens Landesregierung investiert in die Zukunft – das neue Zentrum wird die Studienbedingungen für Frankfurts Medizinstudenten spürbar verbessern“, erklärten Wissenschaftsminister und Staatssekretärin gemeinsam.

Optimale Rahmenbedingungen für Hochschullehre

Wissenschaftsminister Boris Rhein sagte: „Die Investitionen der Landesregierung in die Bildung und Forschung sichern die Zukunft unserer hessischen Hochschullandschaft, deshalb setzen wir diese Politik auch in finanziell schwierigen Zeiten fort. Dazu zählt auch unser Hochschulbauprogramm HEUREKA. Bis zum Jahr 2025 werden wir hieraus insgesamt 4 Milliarden Euro in den Hochschulbau investieren. Aus diesem Budget finanzieren wir auch das MEDICUM, mit dem Ziel optimale Rahmenbedingungen für eine Hochschullehre auf höchstem Niveau zu schaffen.“

Finanzstaatsekretärin Dr. Bernadette Weyland betonte: „Das Land Hessen unterstützt das Bauprojekt mit Mitteln aus dem Hochschul-Investitionsprogramm HEUREKA in Höhe von rund 13,4 Millionen Euro. Damit kann der Fachbereich Medizin das hohe Niveau seiner Lehre sicherstellen und richtet sie für alle sichtbar in die Zukunft aus.“ Weyland ging in ihrer Rede auch auf die Bedeutung des neuen Zentrums für die Studierenden ein. Trotz zunehmender digitaler Wissensvermittlung sei für die naturwissenschaftlich-medizinischen Fächer das Labor als Ort des Lernens nach wie vor unverzichtbar. Mit dem neuen MEDICUM werde das ganze Spektrum der räumlichen Anforderungen an die Lehre erfüllt. „Hier können sich die Studierenden bei Experimenten im praktischen wissenschaftlichen Arbeiten, im Entwickeln von Ideen und im Lösen von Problemen üben“, so die Staatssekretärin. Darüber hinaus zeigte sich Weyland zuversichtlich, dass der Neubau einen zusätzlichen Anreiz für Studierende und Spitzenforscher schaffe, an den Main zu kommen.

Budget von insgesamt rund 16,3 Millionen Euro

Für die Umsetzung der Baumaßnahme steht ein Finanzbudget in Höhe von insgesamt rund 16,3 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kommen Ersteinrichtungskosten von rund 900.000 Euro. In dem Gebäude am Rosengarten werden neben Simulations- und Prüfungsräumen ein Lernstudio und ein Seminarraumzentrum sowie ein Computersaal und Räume für das Dekanat errichtet. Die Nutzfläche des Neubaus wird rund 2.400 m² umfassen, seine Fertigstellung ist für das Wintersemester 2015/2016 geplant.

Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland dankte allen Planungsbeteiligten für ihr bisheriges großes Engagement und wünschte den Baubeteiligten ein gutes Gelingen für den weiteren Bauverlauf. An die Vertreter von Studierendenschaft und Universität richtete sie schmunzelnd die Aufforderung: „Aneignen, heimisch werden, Identität erzeugen – diese Regeln gelten nicht nur für eine zeitgemäße Architektur, sondern auch für Sie als zukünftige Benutzer!“

Themengebiet: Bildung