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29.09.2014 - Land
Gesundheitsminister Stefan Grüttner überreicht Bernhard-Christoph-Faust-Medaille

Für hervorragende Verdienste um die Gesundheitsförderung hat der Hessische Gesundheitsminister, Stefan Grüttner, am Montag in Wiesbaden Frau Katja Möhrle (Frankfurt am Main) und Herrn Dr. med. Gero Moog (Kassel) mit der Bernhard-Christoph-Faust-Medaille ausgezeichnet. Die vom Hessischen Ministerpräsidenten gestiftete Medaille wird alle zwei Jahre vergeben. „Die zwei Geehrten haben durch ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement vielen Menschen geholfen, ihre Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern“, erklärte der Gesundheitsminister.

Über Katja Möhrle

Frau Katja Möhrle engagiert sich, über ihre hauptberufliche Tätigkeit als Leiterin der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landesärztekammer hinaus in zahlreichen Projekten der Prävention und Gesundheitsförderung. Die im Wesentlichen von ihr mitgestalteten und publizistisch betreuten Projekte reichen von Maßnahmen der Impfförderung über die Prävention des Alkoholmissbrauches bei Kindern und Jugendlichen, Projekten zur Verminderung von Risikofaktoren z.B. für Diabetes durch Sport und Bewegung bis hin zu Schulungsprogrammen für Frauen zur Förderung der Brustkrebsfrüherkennung. Im Mittelpunkt ihrer Bemühungen steht dabei nicht nur die rein kognitive Vermittlung von Gesundheitswissen, sondern ihr Ziel ist es die Menschen zu gesundheitsbewussterem Verhalten anzuregen und nachhaltig zu motivieren.

Über Herrn Dr. med. Moog

Herr Dr. med. Gero Moog engagiert sich neben seiner Arbeit in einer hoch frequentierten gastroenterologischen Facharztpraxis mit den Schwerpunkten Hepatologie und Diabetologie für abhängigkeitskranke und obdachlose Menschen. 1996 gründete er in Kassel die Initiative „Fahrende Ärzte“, die sich seit 18 Jahren um eine mobile medizinische Erstversorgung sozial Benachteiligter kümmert. Auf diese Weise konnten viele Menschen aus katastrophalen persönlichen Situationen heraus schrittweise an die reguläre ärztliche Versorgung und soziale Hilfe herangeführt werden. Herr Moog und seine Kollegen der fahrenden Ärzte leisten einen wichtigen Beitrag dafür, die Gesundheit in den Randgruppen der Suchtmittelabhängigen und Obdachlosen zu fördern und wieder herzustellen.

Der Minister zeigte sich im Rahmen der Verleihung sehr erfreut darüber, dass in Hessen viele Menschen bereit sind, sich für die Gesellschaft aus freien Stücken zu engagieren. „Etwa 2 Millionen Freiwillige engagieren sich für die Gemeinschaft. Ehrenamtliche Tätigkeiten und Eigeninitiative haben in unserem Land eine lange Tradition. Wenn in unterschiedlichen Lebenssituationen Hilfe benötigt wird  - etwa bei der Erziehung von Kindern, bei Krankheit, Arbeitsplatzverlust, dem Verlust eines geliebten Menschen - ist,  über die vorhandenen Angebote hinaus, die persönliche Unterstützung und das persönliche Engagement unverzichtbar.“, führte er aus. Ferner haben „die beiden heutigen Preisträger durch Ihre Arbeit eindrucksvoll bewiesen, was Eigeninitiative und Engagement bedeuten kann und gangbare Wege für hessische Bürger aufgezeigt, diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Ohne Ihre Bereitschaft sich für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger in Hessen einzusetzen, wäre vieles anders und sicher nicht besser.“

Hintergrund

Die Bernhard-Christoph-Faust-Medaille wird vom Land Hessen alle zwei Jahre an höchstens drei Personen verliehen. Sie erinnert an den engagierten Arzt Dr. Bernhard Christoph Faust, der 1755 in Rotenburg geboren wurde und 1842 in Bückeburg starb. Er ging als Pionier der Gesundheitsvorsorge, Begründer einer systematischen Gesundheitsförderung in Schule und Elternhaus und einer der ersten Impfärzte in die Medizingeschichte ein.

Themengebiet: Gesundheit