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25.09.2014 - Land
Europaministerin Lucia Puttrich und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: Wir sind sehr stolz, dass beim 26. Europäischen Forschungswettbewerb in Warschau drei hessische Jungforscher als beste deutsche Nachwuchstalente ausgezeichnet wurden

„Wir sind sehr stolz, dass beim 26. Europäischen Forschungswettbewerb in Warschau drei hessische Jungforscher als beste deutsche Nachwuchstalente ausgezeichnet wurden“, erklärten Europaministerin Lucia Puttrich und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz. Sie gratulierten Philipp Mandler (18, Edermünde), Anselm Dewald (19, Kassel) und Robin Braun (18, Baunatal) zu diesem hervorragenden Ergebnis.

„Seid neugierig, Euer Einsatz wird anerkannt!“

„Die drei sind für mich keine Unbekannten. Bereits im Juli diesen Jahres hatte ich sie nach Brüssel eingeladen, um ihren Siegerbeitrag ,Hexapod‘ in der Hessischen Landesvertretung vor europäischem Publikum zu präsentieren. Der Europäische Forschungswettbewerb und der Schülerwettbewerb ,Jugend forscht‘ sind ein Ansporn für junge Forscher“, so die Ministerin weiter. „Ihnen soll gezeigt werden: Seid neugierig, lasst Euch von Rückschlägen nicht entmutigen, Euer Einsatz wird anerkannt!“

Kultusminister Lorz würdigte die Leistung der Schüler: „Wir haben uns schon riesig über euren Erfolg beim Bundeswettbewerb gefreut! Darauf, dass Ihr jetzt auch noch den dritten Platz auf europäischer Ebene erreicht habt, könnt Ihr wirklich mächtig stolz sein!“, sagte Lorz an die Kasseler Max-Eyth-Schüler gewandt. Bemerkenswert sei, dass sich das Schülerforschungszentrum Nordhessen in wenigen Jahren zu einer Art ‚Kaderschmiede‘ für den Jugend forscht-Wettbewerb entwickelt habe. „Die Schülerinnen und Schüler haben hier die große Chance, von Anfang an in Teamarbeit und über fachliche Grenzen hinweg die Natur- und Technikwissenschaften sowie die Mathematik für sich zu entdecken.“ Gemeinsames Lernen, Forschen und Entdecken stehe dabei im Vordergrund und sei wohl auch das Geheimrezept für den Erfolg, so Lorz.

Vorstellung der prämierten Projekte in Brüssel

Bereits zum 7. Mal folgten im Juli diesen Jahres junge Nachwuchstalente aus ganz Deutschland, die zum diesjährigen Landes- oder Bundessieger  beim Schülerwettbewerb „Jugend forscht“ gekürt wurden, der Einladung der Hessischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und von „Jugend forscht“ nach Brüssel.

Dort hatten sie die Gelegenheit, die Arbeit der Vertretung des Landes Hessen bei der EU kennenzulernen, sich über die Aufgaben der europäischen Institutionen zu informieren. Am Abend stellten sie vor fast 200 Gästen in der Hessischen Vertretung ihre prämierten Projekte vor. Für die Hessische Landesregierung begrüßten Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz und für die Europäische Kommission der Kabinettchef von Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn. Unter ihnen waren auch die drei Nordhessen, die schon damals mit ihrer Präsentation in Brüssel überzeugten.

Das Projekt der drei Nordhessen ist als Bewegungsroboter wendiger und kompakter als vergleichbare Modelle und kann in Katastrophengebieten einen wichtigen Beitrag für die Arbeit der Rettungsdienste leisten. Nach Warschau waren die drei eingeladen, um ihr Werk als eines von 77 Projekten von insgesamt 110 Forscherinnen und Forschern im Alter zwischen 14 und 20 Jahren  aus 36 Ländern beim 26. Europäischen Forschungswettbewerb vorzustellen.

Themengebiet: Forschung und Innovation