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12.09.2014 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: Hessen ehrt zum zweiten Mal Rettungsdienstkräfte

Zum zweiten Mal werden heute in Hessen ehrenamtliche Rettungskräfte mit dem Rettungsdienstehrenzeichen gewürdigt.

„Damit würdigen wir den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte im Rettungsdienst, die viele Stunden unentgeltlich den hessischen Bürgerinnen und Bürgern mit ihrem Wissen in medizinischen Notlagen zur Seite stehen“, betonte der Hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner bei der Überreichung der Auszeichnungen an 70 Rettungskräfte auf dem Flugplatz in Reichelsheim. Der Flugplatz ist auch der Standort eines Rettungshubschraubers der Johanniter Unfallhilfe. Vor Ort waren auch ein Rettungsflugzeug, ein Intensivtransporthubschrauber, ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zu sehen.

„Das ehrenamtliche Engagement einer Vielzahl von Einsatzkräften unterstützt die hauptamtlichen Rettungsdienstkräfte bei der flächendeckenden Notfallversorgung. Damit wird in Hessen, auf qualitativ hohem Standard, eine schnelle Erstversorgung der hessischen Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. Das Hessische Rettungsdienstehrenzeichen stellt daher eine Anerkennung und Würdigung für die langjährig unentgeltlich geleistete Arbeit dar und bietet darüber hinaus für unsere jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger einen Anreiz, sich ehrenamtlich - in einem so wichtigen Feld wie dem Rettungsdienst - aktiv zu engagieren.“

Auszeichnung in drei Stufen

Die Auszeichnung wird in drei Stufen verliehen. Die zu Ehrenden erhalten die Stufe 1 für mindestens 1.000 Stunden. Dies haben 25 Ehrenamtliche erreicht. Das Abzeichen der Stufe 2 erhalten 17 Rettungskräfte für 2.000 Stunden geleistete aktive ehrenamtliche Arbeit. 27 Personen haben sogar 3.000 Stunden für den Rettungsdienst gearbeitet und sich damit das Hessische Rettungsdienstehrenzeichen der Stufe 3 mit drei Sternen in Gold verdient.

Grüttner betonte, Hessen besitze einen der leistungsfähigsten Rettungsdienste aller Flächenbundesländer in Deutschland. Er leiste heute durch seine präklinische Versorgung den ersten Schritt für eine sachgerechte Erstbehandlung. „Mit seinen jährlich über 1.000.000 Einsätzen, die von rund 1.250 Notärzten und 4.600 Rettungsdienstfachkräften erbracht werden, wird die Bedeutung des Rettungsdienstes für die hessische Bevölkerung eindrucksvoll unterstrichen. Nur durch hochqualifiziertes Personal, ist es möglich, die hessischen Bürgerinnen und Bürgern sachgerecht zu versorgen. Das neu geschaffene Berufsbild des Notfallsanitäters wird die Qualität des Rettungsdienstes weiter erhöhen. Das Land Hessen hat als erstes Bundesland die Voraussetzungen für diese Ausbildung geschaffen. Die ehrenamtlichen Kräfte des Rettungsdienstes nehmen in ihrer Freizeit nicht nur die Mühen der Rettungsdiensteinsätze auf sich, auch in den Nachtstunden und an Wochenenden, sondern bilden sich regelmäßig weiter“, lobte Grüttner den Einsatz abschließend.

Themengebiet: Soziales, Menschen