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15.08.2014 - Land
Wissenschaftsminister Boris Rhein: Land investiert 114 Millionen Euro in Herzstück des zukünftigen „Campus Firmanei“
Wissenschaftsminister Boris Rhein und Finanzminister Dr. Thomas Schäfer nahmen heute den ersten Spatenstich für den Neubau der zentralen Universitätsbibliothek (UB) der Philipps-Universität vor. Auf rund 18.000 Quadratmeter Fläche entsteht bis Mitte 2017 das Herzstück des künftigen „Campus Firmanei“.
Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Wissenschaft und Forschung sind die Grundlage für Wohlstand und wirtschaftliche Stärke in Hessen. Die Baukosten von rund 108 Millionen Euro aus unserem Hochschulbauprogramm HEUREKA sind deshalb sehr gut in Marburg investiert. Mit der Universitätsbibliothek und dem gesamten neuen Campus schaffen wir die nötigen Rahmenbedingungen – auch bei steigenden Studierendenzahlen - für den Wissenschaftsstandort Marburg. Von der neuen Bibliothek profitieren aber nicht nur die Studierenden – große Teile des hier gesammelten Wissens werden auch den interessierten Menschen dieser Stadt zugänglich sein.“

Platz für 2,5 Millionen Bücher

Die neue Universitätsbibliothek bietet Platz für 2,5 Millionen Bücher, knapp die Hälfte davon, 1,2 Millionen Bände, wird frei zugänglich sein. Die neue Bibliothek wird elf Bereichsbibliotheken mit derzeit 16 Standorten sowie den Bestand der Zentralbibliothek aufnehmen. Die Zusammenlegung der dezentralen Bestände ermöglicht längere Öffnungszeiten und interdisziplinäres Arbeiten.
„Ich bin kein Experte für Architektur, doch die Baupläne für die Zentralbibliothek haben mich sehr beeindruckt: Das neue Gebäude wird das Erscheinungsbild der Philipps-Universität nachhaltig positiv verändern“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. Durch die reizvolle Verbindung von Innen und Außen – Öffentlichkeit und Universität –  werde ein interessanter städtebaulicher Akzent gesetzt. Der Minister betonte, dass der Neubau den Hochschulstandort Marburg langfristig stärken werde: „Die Landesmittel für das Bauvorhaben sind deshalb sinnvoll investiert. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die steigenden Studierendenzahlen.“

Das geistige Zentrum der Universität

„Die neue Universitätsbibliothek zwischen Elisabethkirche und Botanischem Garten verbindet die Universität auch architektonisch weiter mit der Stadt. Wir nutzen eine Chance, die sich nur alle 100 Jahre einmal bietet: Die Universität kehrt mit der Bibliothek, ihrem geistigen Zentrum, in das Stadtzentrum zurück und erlebt damit einen außerordentlichen Modernisierungsschub, der Studierenden und Wissenschaftlern aller Fächer zugutekommen wird“, betont Prof. Dr. Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg.
Die Arbeiten für den Neubau der Universitätsbibliothek begannen mit dem Abriss der ehemaligen Universitäts-Frauenklinik (2012) und dem ehemaligen Schwesternwohnheim (2013). Im Herbst 2014 sollen die Arbeiten am Rohbau beginnen. Bisher liegen alle Arbeiten zeitlich und finanziell im Plan.
Themengebiet: Bildung, Hochschule und Wissenschaft