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13.08.2014 - Land
Wissenschaftsminister Boris Rhein: Wissenschaft und Forschung sind der Motor für Innovation und damit für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Landes
Besuch der MS Wissenschaft

Wissenschaftsminister Boris Rhein betonte beim Auftakt seiner Sommerreise an Bord der MS Wissenschaft, wie wichtig die Forschung für die Zukunftsfähigkeit Hessens sei. Rund 520 Millionen Euro investiert die hessische Landesregierung bis Ende 2014 allein in das Forschungsförderungsprogramm LOEWE, einer bundesweit einzigartigen Initiative.

„Die Unterstützung herausragender Forschungsvorhaben sowie die Vernetzung von Wissenschaft, außeruniversitärer Forschung und Wirtschaft ist dem Land ein ganz besonderes Anliegen, deshalb investieren wir weiter in das LOEWE-Programm“, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein beim Besuch der MS Wissenschaft, die derzeit in Frankfurt vor Anker liegt.

„Digital unterwegs“ mit 36 interaktiven Exponaten

An Bord des umgebauten Frachtschiffs befindet sich die Ausstellung „Digital unterwegs“ mit 36 interaktiven Exponaten, die Nutzen und Chancen, aber auch Risiken und Nebenwirkungen der digitalen Revolution begreifbar machen sollen. Auch hessische Forschungseinrichtungen haben Exponate zur Ausstellung beigesteuert: die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mit LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum, die Technische Universität Darmstadt (TUD) und das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) Darmstadt, das mit seinen Partnern, der TUD und der Hochschule Darmstadt, das LOEWE-Zentrum CASED (IT-Sicherheitsforschung) betreibt.

„Wissenschaft und Forschung sind der Motor für Innovation und damit für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Die spannende Forschungsarbeit findet oft hinter verschlossenen Türen statt, umso mehr freue ich mich, dass die Erkenntnisse auch von hessischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit der MS Wissenschaft auf die Reise gegangen sind und so vielen Menschen verdeutlichen, wie wesentlich Forschung für unsere Gesellschaft insgesamt aber auch für jeden Einzelnen ist“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein.

„Web Tracking – Verletzte Privatsphäre“

Das Exponat „Web Tracking – Verletzte Privatsphäre“ gibt Einblick in die Arbeit des LOEWE-Zentrums CASED in Darmstadt. Die Forscherinnen und Forscher wollen wissen, wie die Privatsphäre in unserem Alltag verletzt wird und wie sich Verbraucher besser schützen können. Internetnutzer werden ohne ihr Wissen digital beobachtet und dadurch zum gläsernen Menschen. Die Aufklärung über Risiken im Netz ist ein wichtiger Schritt zur informationellen Selbstbestimmung. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie betreibt mit seinen Partnern, der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt, das LOEWE-Projekt CASED. Im größten Zentrum für IT-Sicherheitsforschung in Deutschland forschen 300 Wissenschaftler zu Sicherheitsfragen in Cloud Computing, mobilen Geräten, Produktionstechnik und dem Schutz der Privatsphäre.

„Dies ist nur ein Beispiel, an dem deutlich wird, wie wichtig exzellente Forschung für die Zukunft unseres Landes ist. Deshalb stärkt die Landesregierung auch weiter intensiv die Hochschulen, um die nötigen Rahmenbedingungen für die klügsten Köpfe unseres Landes zu schaffen. Dazu gehört auch, dass wir die 81 Millionen Euro aus den freigewordenen BAföG-Geldern, zu 100 Prozent in unsere Hochschulen investieren“, fügte Wissenschaftsminister Boris Rhein hinzu.

„Die digitale Gesellschaft“

Die Initiative Wissenschaft im Dialog hat die Ausstellung „Digital unterwegs“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) konzipiert und auf den Weg gebracht. Seit 2000 rufen das BMBF und Wissenschaft im Dialog gemeinsam ein Wissenschaftsjahr aus, jedes Mal unter einem neuen Motto. Thema des Wissenschaftsjahrs 2014 ist „Die digitale Gesellschaft“. Zahlreiche Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen das Jahr mit eigenen Aktivitäten.
Themengebiet: Wissenschaft