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11.08.2014 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: Mehr als 28.000 Familien profitieren von vielfältigen Unterstützungsangeboten
Bereits mehr als 28.000 Familien werden durch die Arbeit der Hessischen Familienzentren erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt ein Zwischenbericht, der im Rahmen einer Evaluation der Hessischen Familienzentren entstanden ist. „Familien verdienen und brauchen Unterstützung. Als moderne und wirkungsvolle Unterstützungsmodelle leisten die Familienzentren einen wichtigen Beitrag, Familien in ihrem Lebensalltag zu begleiten“, lobte der Hessische Familienminister Stefan Grüttner die Arbeit der Zentren. Die Hessische Landesregierung fördert aktuell 113 Einrichtungen bei der Etablierung ihrer Arbeit und der Entwicklung zum Familienzentrum mit bis zu 12.000 Euro pro Einrichtung und Jahr. In 2014 stellt das Land Hessen hierfür insgesamt 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Die prozessbegleitende Evaluation, die noch bis September 2015 läuft, wird durch das Institut für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration durchgeführt. Im Rahmen der Evaluation soll überprüft werden, welche Faktoren zur Etablierung familienorientierter Angebote dienlich sind. „Schon jetzt wird erkennbar, dass wir mit der Etablierung der Zentren auf dem richtigen Weg sind. 80 Prozent der befragten Familien bewerten die Hilfen, die Qualität der Angebote und die Atmosphäre in den Einrichtungen als positiv“, berichtet Grüttner.

Die wachsenden Aufgaben kompetent wahrnehmen
Auch hätten viele Kommunen den Wert der Einrichtungen erkannt und unterstützen diese durch Fachberatung und finanzielle Förderung. Insbesondere die begleitende Qualifizierung des Personals in den Familienzentren sei ein wichtiger Faktor, damit die wachsenden und anspruchsvollen Aufgaben kompetent wahrgenommen werden können.

Zudem habe die Erhebung einen klaren Trend aufgezeigt, dass viele Familienzentren bei ihrer Arbeit auf das Prinzip „Von Anfang an“ setzten und Familien bereits zu einem frühen Zeitpunkt nach der Geburt eines Kindes erreichen wollten. Aber auch an ältere Familienmitglieder richteten sich die Einrichtungen. „Die Familienzentren haben von der Kinderbetreuung bis zum Seniorencafé die unterschiedlichsten Angebote im Portfolio. Hier können auch ältere Menschen Unterstützung oder schlicht Anschluss finden. Durch Familienzentren wird vor Ort jeweils eine ganzheitliche familienbezogene Infrastruktur umgesetzt. Familien sollen Bildungs- und Erziehungsberatungsangebote, Beratungen und weitere Unterstützungen erhalten. Sie sollen entlastet werden und Hilfen zur Selbsthilfe erhalten sowie Hilfen zum Beziehungs- und Netzwerkaufbau. Kontakte und Integration in die Gemeinschaft bzw. in das umgebende soziale Umfeld werden so erleichtert.“

Auf die Bedürfnisse von Familien eingehen
Wie die Erhebung zeigt, arbeiten die Familienzentren mit einer breiten Palette von unterschiedlichen Kooperationspartnern zusammen, um auf die Bedürfnisse von Familien einzugehen. Einrichtungen, Kommunen und Kooperationspartner äußerten sich bei der Befragung in hohem Maße zufrieden mit der Weiterentwicklung in Richtung Familienzentrum.

Abschließend betonte Grüttner, dass es einer der Schwerpunkte der Landesregierung sei, Familien bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu unterstützen. „Dies leisten Familienzentren in besonders geeigneter Art und Weise, indem sie die Antwort auf die Veränderungen der familiären Strukturen geben und dem differenzierten, wachsenden Bedarf an Begleitung und Entlastung von Kindern und Eltern entsprechen, der durch vielfältige Lebensformen und veränderte Lebensentwürfe hervorgerufen wird.“
Themengebiet: Familie, Soziales