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06.08.2014 - Europa
Wissenschaftsminister Boris Rhein gratuliert dem Team der ESA-Sonde Rosetta
Nach ihrem zehnjährigen Flug durch den Weltraum schreibt die ESA-Sonde Rosetta heute Raumfahrtgeschichte. Dem ESOC-Team gelang es weltweit zum ersten Mal, ein Raumfahrzeug an einen Kometenkern heranzusteuern und in eine stabile Umlaufbahn einzuschwenken.
Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Das ist ein großartiger Erfolg. Ich bin stolz, dass diese europäische Kometenmission von Darmstadt aus gesteuert und überwacht wird. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team des ESOC in Darmstadt zu dieser einzigartigen Leistung, durch die die wissenschaftlichen Beobachtungen des Kometenkerns eingeleitet werden. Für die geplante Landung des mobilen Forschungslabors auf dem Kometen im November wünsche ich schon jetzt allen Beteiligten der Mission viel Erfolg!“

„Europas Tor zum Weltraum“

Bereits seit 40 Jahren steuert das ESOC – als Fachzentrum der ESA-Raumfahrtagentur und „Europas Tor zum Weltraum“ – von Südhessen aus, mit großem Können und äußerster Präzision, die Raumfahrtmissionen im All. Hessen und die ESA sind zudem gemeinsame Gründer des cesah (Centrum für Satellitennavigation Hessen), das in direkter Nachbarschaft des ESOC liegt. Neben dem Land Hessen, der Stadt Darmstadt, der Technischen Universität (TU) Darmstadt und der Hochschule Darmstadt wird cesah auch von großen Unternehmen der Region getragen. Es unterstützt junge Unternehmen und Neugründungen im Bereich der Satellitennavigation.
Nicht zuletzt deshalb spielt Darmstadt für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Hessen eine bedeutende Rolle. Hinzu kommen die Aktivitäten hessischer Hochschulen, die inzwischen ein breites Spektrum von Forschungstätigkeiten mit Bezug zur Luft- und Raumfahrt aufweisen. Besonders aktiv ist dabei die TU Darmstadt, aber auch die Universitäten Kassel und Gießen sowie die Frankfurt University of Applied Sciences bilden im Bereich der Luft- und Raumfahrt aus.

Raumfahrtstandort Hessen

„Die Landesregierung ist sich der Bedeutung und der Chancen des Raumfahrtstandorts Hessen wohl bewusst und begleitet die Weiterentwicklung mit großem Interesse. Neben der Industrie profitieren vor allem die hessischen Hochschulen davon, denn hier wird durch eine praxisnahe Ausbildung die Grundlage für eine junge Generation von Forscherinnen und Forschern gelegt. Vielleicht ist eine oder einer von ihnen mit dabei, wenn die ESA in den kommenden Jahren das nächste erfolgreiche Kapitel Raumfahrtgeschichte schreibt“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.
Themengebiet: Wissenschaft, Raumfahrt