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03.07.2014 - Land
Innenminister Peter Beuth und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir rufen Autofahrer zu mehr Aufmerksamkeit am Steuer auf

Angesichts des Anstiegs der Zahl der Verkehrstoten seit Jahresbeginn rufen Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Innenminister Peter Beuth die Autofahrer zu Aufmerksamkeit am Steuer und Einhaltung der Tempovorschriften auf. „Leider ist überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor die häufigste Ursache schwerer Unfälle. Zudem gewinnt der Faktor „Ablenkung“ immer mehr Einfluss“, erklärten beide am Donnerstag. „Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre ist kein Naturgesetz, sondern Ergebnis intensiver Bemühungen vieler Beteiligter. Die Verbesserung der Verkehrssicherheit ist eine Daueraufgabe, zu der jeder Verkehrsteilnehmer beitragen kann und bei der wir nicht nachlassen dürfen.“

Zunehmende Ablenkung der Fahrer
Als Grund des Anstiegs wird unter anderem die zunehmende Ablenkung der Fahrer – etwa durch die Benutzung von Handys während der Fahrt – vermutet. Auch dürfte das sonnige und trockene Wetter im April dieses Jahres dazu beigetragen haben, dass auf hessischen Straßen mehr Menschen tödlich verunglückten als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs.

Maßnahmen der Landesregierung
Al-Wazir und Beuth wiesen auf die Maßnahmen der Landesregierung hin. „Mit der Aktion ‚(B)RENNPUNKT Geschwindigkeit‘ widmet sich die hessische Polizei in diesem Jahr konsequent der Bekämpfung der Hauptunfallursache bei Verkehrsunfällen mit schweren Folgen. Wir setzen vor allem auf vermehrte Geschwindigkeitskontrollen, aber auch auf Präventionsprojekte. Natürlich nehmen wir auch am zweiten bundesweiten „24-Stunden-Blitzmarathon“ teil“, sagte Beuth. 

Unterschätzte Gefahrenquellen
Das Hessische Verkehrsministerium beteiligt sich an der Initiative „Sicher unterwegs in Hessen“, deren  Kampagne „Bin gleich zuha…“ in diesem Jahr die Ablenkung am Steuer aufgreift. „Diese Gefahrenquelle wird von vielen unterschätzt. Doch schon essen oder trinken während der Fahrt erhöhen das Unfallrisiko um das Anderthalbfache. Am Steuer sind so viele Sinneseindrücke zu verarbeiten, dass auch routinierte Fahrer schnell überfordert sind, wenn sie gleichzeitig noch telefonieren oder versuchen, das Navigationsgerät zu programmieren“, sagte Al-Wazir und appellierte, während der Fahrt nur mit Freisprecheinrichtung zu telefonieren.

Themengebiet: Polizei, Verkehr, Regierung, Prävention, Hessen