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24.06.2014 - Land
Hessischer Katastrophenschutz schickt Hilfstransport nach Bosnien und Herzegowina

Der Hessische Katastrophenschutz hat einen Hilfstransport in die von der Flutkatastrophe betroffene Krisenregion in Bosnien und Herzegowina geschickt. Der Generalkonsul des Landes, Dževad Šaldić, hatte die Hessische Landesregierung in der vergangenen Woche um Hilfe für die vom Hochwasser im Mai betroffenen Menschen gebeten. Die Hessische Landesregierung hat spontan ihre Unterstützung zugesagt und Schutzmasken und Desinfektionsmittel bereitgestellt.

„Mit der Hilfslieferung des Hessischen Katastrophenschutzes wollen wir einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der prekären Lage der Menschen vor Ort leisten“, so der Hessische Innenminister Peter Beuth.

Der Hilfskonvoi startete gestern Nachmittag im Hessischen Katastrophenschutz-Zentrallager in Wetzlar und wird voraussichtlich am Donnerstag im Krisengebiet eintreffen. Der Transport besteht aus drei LKW-Zügen des Technischen Hilfswerks (THW), das den Transport im Auftrag des Landes durchführt. Die Hilfsgüter werden in ein Krankenhaus in der Stadt Bosanski Samac gebracht.

Beuth dankte dem THW für die hervorragende Kooperation zur Hilfe für die Menschen in Bosnien und Herzegowina: „Wir setzen damit nicht nur ein Zeichen internationaler Solidarität, sondern leisten ganz konkret Hilfe für die medizinische Versorgung der Menschen in der Region Bosanski Samac“, so der Innenminister.

Von der Flutkatastrophe auf dem Balkan sind allein in Bosnien und Herzegowina mehr als eine Million Menschen betroffen. Rund ein Drittel des Landes war überflutet. Die Folgen der Flut sind verheerend, so wurde unter anderem die Wasserversorgung massiv beeinträchtigt und es besteht erhöhte Gefahr von Seuchen und Epidemien.

Hintergrund:
Das Land Hessen unterhält – neben dem Land Brandenburg – als einziges Land bundesweit ein Katastrophenschutz-Zentrallager, in dem wichtige Ausstattungsgegenstände für den Katastrophenfall vorgehalten werden. Im Katastrophenschutz-Zentrallager in Wetzlar stehen unter anderem Sandsäcke, mobile Hochwasserschutzsysteme bis hin zur Ausstattung für den Pandemiefall, wie beispielsweise Schutzmasken und –anzüge, bereit.

Themengebiet: Soziales, Hessen, Katastrophenschutz