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26.05.2014 - Land
Justizministerin Eva Kühne-Hörmann: Menschen, die bereit sind, sich für die Allgemeinheit einzusetzen, sind für unser Gemeinwesen unverzichtbar

„Die heutige Veranstaltung zeigt deutlich, dass die Idee der Präventionsarbeit und ihrer ehrenamtlichen Förderung in Hessen wirklich gelebt wird“, erklärte die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann anlässlich der Verleihung des 9. Hessischen Präventionspreises in Wiesbaden. Mit dem erstmals vor 18 Jahren vergebenen Preis werden kriminalpräventive Projekte in Hessen unterstützt, die Vorbildfunktion besitzen und von Präventionsgremien im Lande bei ähnlichen Problemlagen übernommen werden können. In diesem Jahr wurden die Preisgelder in Höhe von 5.500 Euro durch die ESWE Versorgungs-AG (Wiesbaden) gestiftet.

Nahezu alle wichtigen Themenfelder abgedeckt

 

„Straftaten zu verhindern, ihnen vorzubeugen, ist der beste Opferschutz, den wir leisten können. Erfolgreiche Kriminalprävention aber setzt voraus, dass viele in den Kommunen konstruktiv zusammenarbeiten müssen. Neben der Arbeit der Behörden ist parallel auch zivilgesellschaftliches Engagement notwendig. Dabei ist es notwendig, dass man sich immer an den Erfordernissen  vor Ort orientiert. Die 33 Projekte, die sich in diesem Jahr an der Ausschreibung beteiligt haben, sind ein Beleg dafür, dass Hessen hier hervorragend aufgestellt ist“, betonte die Ministerin. Sie verwies besonders auf die Fülle der präventiven Überlegungen und Konzepte, die nahezu alle wichtigen Themenfelder abdecken. Die Themen reichen über die Kompetenzvermittlung im Bereich von Medien oder Suchtmittelgebrauch bei jungen Menschen bis hin zur Sensibilisierung älterer Menschen hinsichtlich der Gefahren des Trickbetruges („Enkel-Trick“). All diesen Projekten  ist gemein, dass durch eine frühzeitige Intervention oder durch eine kreative pädagogische Arbeit Straftaten zu verhindern sind.

Prämiert wurden im Rahmen des diesjährigen Wettbewerbs die Projekte „Rheingau-Medienscouts“ (Magistrat der Stadt Eltville, Jugendpflege, in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Wiesbaden/Rheingau-Taunus-Kreis), „Ausbildung zum Konfliktcoach“ (Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, Darmstadt), „Panther-Soccer-Bensheim“ (Diakonisches Werk Bergstraße) und „Jugendschutzteams“ (Präventionskommission des Landkreises Limburg-Weilburg).

Eine besondere Anerkennung erhielten darüber hinaus die Projekte „K.O. nach einem Schluck“ (Arbeitskreis K.O.-Tropfen), „Sicherheit und Sightseeing für Senioren“ (Präventionsrat der Stadt Frankfurt am Main) sowie  „Gewalt geht nicht! – Wir im Schwalm-Eder-Kreis Gemeinsam Tolerant Aktiv“ (Schwalm-Eder-Kreis).

Eine Kommission bestehend aus dem Vorstandsvorsitzenden der ESWE Versorgungs-AG, Herrn Ralf Schodlock und dem Arbeitsausschuss des Landespräventionsrates entschied über die Preisvergabe. Übergeben wurden die Auszeichnungen durch den Fußballerund Botschafter des Landespräventionsrates Sebastian Rode.

Kluge und langfristig angelegte Präventionsarbeit

 

Die Ministerin wies darauf hin, dass gerade die jüngsten Zahlen zur Jugendkriminalität ein Beleg dafür sind, welche Erfolge kluge und langfristig angelegte Präventionsarbeit haben kann. Auch in Hessen sind die Straftaten von Kindern und Jugendlichen rückläufig. Der Rückgang betrifft nahezu alle jugendtypischen Delikte von der Sachbeschädigung über den Diebstahl bis hin zur Körperverletzung. „Schaut man sich die Qualität der Projekte an, welche an dem diesjährigen Wettbewerb teilgenommen haben, verwundert diese Entwicklung nicht“, so die Ministerin.

Abschließend hob Eva Kühne-Hörmann den hohen Einsatz der an der Präventionsarbeit Beteiligten hervor und würdigte deren ehrenamtliches Engagement. „Menschen, die bereit sind, sich für die Allgemeinheit einzusetzen, sind für unser Gemeinwesen unverzichtbar und gerade auch für die junge Generation wichtiges Vorbild. Ihnen gebührt unser aller Dank“, so die Justizministerin.

 
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Themengebiet: Prävention