Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen

Aktuelles

25.04.2014 - Europa
Europastaatssekretär Mark Weinmeister: Die Anerkennung beruflicher oder schulischer Qualifikationen über Ländergrenzen hinweg ist ein Markenzeichen Europas
Treffen mit Oberärztin Dr. Kvin aus Lettland

Die Anerkennung von beruflichen oder schulischen Qualifikationen über Ländergrenzen hinweg ist ein Markenzeichen Europas. Das sagte Europastaatssekretär Mark Weinmeister anlässlich eines Treffens mit Oberärztin Dr. Kvin vom Bürgerhospital in Friedberg. Mit der Gesprächsreihe Begegnungen im Vorfeld der Europawahl zeigen Staatsministerin Lucia Puttrich und Europastaatssekretär Mark Weinmeister, wie Hessinnen und Hessen tagtäglich Europa leben und erleben.

„Vorzüge Europas sind beinahe selbstverständlich geworden"

„Viele Vorzüge Europas sind für uns beinahe selbstverständlich geworden. Wir treffen Menschen, die die Bedeutung der Europäischen Union für ihren ganz persönlichen Alltag oder ihren Lebenslauf aufzeigen können“, sagte Mark Weinmeister beim Treffen mit Dr. Simona Kvin im Bürgerhospital in Friedberg. Dr. Simona Kvin wurde 1972 in Riga/Lettland geboren. In ihrer Heimatstadt nahm sie nach dem Abschluss der Oberschule 1989 das Studium der Humanmedizin auf, das sie von 1994 bis 1999 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main fortsetzte. Ihr Praktisches Jahr absolvierte Dr. Simona Kvin an den Städtischen Kliniken Offenbach. Als Ärztin im Praktikum (2000/2001) sowie später als Assistenzärztin arbeitete sie an der Medizinischen Klinik II der Städtischen Kliniken Offenbach am Main. 2006 erwarb sie ihre Facharztanerkennung für Innere Medizin. Seit Januar 2009 ist sie als Oberärztin der Klinik für Innere Medizin am Bürgerhospital Friedberg tätig.

Automatische Anerkennung von zahlreichen Berufen

„Die mobilsten Arbeitnehmer in der EU sind Fachkräfte im Gesundheitswesen, Lehrer sowie Sozial- und Kulturarbeiter“, sagte Weinmeister in Friedberg. Schon seit Mitte der 80er Jahre gebe es die automatische Anerkennung von zahlreichen medizinischen oder pflegerischen Berufen. „Bei der Vielfalt der Bildungssysteme ist die Anerkennung von Hochschulabschlüssen nicht immer einfach. Aber die Anerkennung von Berufsabschlüssen erfolgt sehr schnell und einheitlich.“

„Wir alle profitieren vom Europäischen Binnenmarkt. Ein großer Teil unseres Wohlstandes begründet sich auf der Niederlassungsfreiheit, der Reisefreiheit, der einheitlichen Währung für Handel und Wirtschaft sowie der EU als einheitlichem Raum für Schule, Studium, Fortbildung und Arbeit“, so Weinmeister.

Gesprächsreihe „Begegnungen“

Ziel der Reihe „Begegnungen“ ist es, Menschen zu treffen, die eine europäische Vita besitzen und durch ihr Vorbild verdeutlichen können, welche konkreten Auswirkungen die Europäische Union auf ihr Leben und ihre Arbeit hat. „Wir besuchen aber auch Menschen, die über Städtepartnerschaften zusammengefunden haben oder die sich für den Europäischen Einigungsprozess engagiert haben“, erläutert Weinmeister. Die Reihe „Begegnungen“ ist Teil der Aktivitäten der Hessischen Landesregierung im Vorfeld der Europawahlen. „Die Europawahlen sind wichtig. Viele Entscheidungen, die uns direkt oder indirekt betreffen werden dort getroffen“, sagte Weinmeister. Die Landesregierung organisiert dazu Veranstaltungen mit Abgeordneten oder Bewerbern für die Europawahl und informiert mit Flyern sowie im Rahmen der kommenden Europawoche über die Europäische Union.

Derzeit sind weitere Gespräche mit den folgenden Personen geplant:
  • András Berecz wurde in Ungarn geboren und studiert an der Hochschule Darmstadt, University of Applied Sciences, im Rahmen des „Erasmus+“, das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union.
  • Dr. Siniša Kušić wurde in Zagreb geboren und lebt seit 1971 in Deutschland. Als Diplom-Volkswirt und Südosteuropaexperte legt er seinen Schwerpunkt auf die wirtschaftliche Entwicklung in Kroatien.
  • Dr. Bronė Narkevičienė ist die Direktorin des Litauischen Gymnasiums in Lampertheim-Hüttenfeld, dem einzigen litauischen Gymnasium außerhalb Litauens.
  • Tom Zijlstra, 1946 in den Niederlanden geboren, ist Direktor der Europäischen Schule RheinMain (ESRM) in Bad Vilbel. Die ESRM ist die erste private Europäische Schule. Schulträger ist eine gemeinnützige Schul-GmbH, die von der gemeinnützigen Humanistischen Stiftung getragen wird.
Themengebiet: Europa, CDU, Arbeitsmarkt, Ausbildung