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13.03.2014 - Europa
Thomas Mann: Lohndumping und Pfusch können niemals eine Meisterleistung ersetzen
Der Vizepräsident des zuständigen Ausschusses für Beschäftigung und Soziales des Europaparlaments, der hessische CDU-Europaabgeordnete Thomas Mann, erklärte zur heutigen Landtagsdebatte: „Seit vielen Jahren bekämpft die EU-Kommission unseren deutschen Meisterbrief. Brüssel stört sich daran, dass nicht jeder in Deutschland einfach einen Handwerksbetrieb eröffnen darf. In ihren sogenannten `länderspezifischen Empfehlungen‘ bemängelte die Kommission bereits im vergangenen Jahr, dass in vielen Handwerksbranchen nach wie vor ein Meisterbrief erforderlich sei. Deutschland solle prüfen, ihn durch weniger strikte Regeln zu ersetzen.“
 
„Der nächste Paukenschlag ist der von der EU-Kommission angestoßene Evaluierungsprozess von Berufszugängen: Die Mitgliedstaaten sollen ihre reglementierten Berufe der EU-Kommission melden und in den nächsten Monaten  eine gegenseitige Evaluierung ihrer Beschränkungen vornehmen. Aus meiner Sicht liegt die Strategie auf der Hand: Man will Deutschland durch die anderen Mitgliedstaaten wegen des Meisterbriefs an den Pranger stellen lassen!“
 
„Die CDU in Hessen hat heute - gemeinsam mit unserem Mittelstand - ein starkes Zeichen gesetzt, dass wir unseren Meisterbrief mit allen Mitteln verteidigen wollen. Deutschland steht weltweit für höchste Qualität. Darauf können wir stolz sein. Die Eurokraten in der Kommission müssen begreifen, dass diese Spitzenstellung nicht vom Himmel fällt, sondern das Ergebnis hoher Ausbildungsstandards ist. Der Meisterbrief ist Kern dieser Standards. Spitzenbildung ist die Grundlage unseres Wohlstands. Lohndumping und Pfusch können niemals eine Meisterleistung ersetzen!“
Themengebiet: Europa