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06.03.2014 - Land
Sozialminister Stefan Grüttner: "Weiterbildung von Rettungsassistenten zu Notfallsanitätern zeitgemäß und notwendig"
Zum ersten Mal fanden in Hessen die Prüfungen zum Notfallsanitäter statt, in denen sich Rettungsassistenten zu Notfallsanitätern weiterbilden können. Gesundheitsminister Stefan Grüttner gratulierte den zwölf Notfallsanitätern, die sich den Anforderungen der Weiterqualifizierung stellten und erklärte: „Diese Abschlüsse sind zeitgemäß und notwendig, weil sich der Rettungsdienst als wesentlicher Bestandteil der staatlichen Daseinsvorsorge mit den sich verändernden Anforderungen weiterentwickeln muss.“

Beispielhaft nannte Grüttner die steigende Anzahl pflegebedürftiger Menschen und den Umstand, dass sich in Zukunft die Anforderungen an den Rettungsdienst in quantitativer und qualitativer Hinsicht erhöhen werden. Das zunehmende Alter der Patientinnen und Patienten führe zu komplexer werdenden Notfallsituationen, einer Zunahme der Einsatzzahlen sowie der Veränderung von Krankheitsbildern der Hilfesuchenden. Diesen gesteigerten Anforderungen könne nur durch ausreichend geschultes und qualifiziertes Personal begegnet werden. „Deswegen haben wir als erstes Bundesland einen `Rahmenlehrplanes des Landes Hessen für die Ausbildung der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter‘ herausgegeben.

Der Minister hob hervor, wie wichtig die Tätigkeit im Rettungsdienst ist: „Die modernisierte Ausbildung zum Notfallassistent ist interessant und abwechslungsreich und geeignet für junge Menschen, die im medizinischen Bereich eine anspruchsvolle Tätigkeit anstreben“, erläuterte Grüttner.

Für die Bürger müsse in medizinischen Notfällen eine qualifizierte und flächendeckende Hilfe auf dem aktuellen Stand von Wissen und Technik gegeben sein. Um dies zu gewährleisten, brauche man qualifiziertes Personal. Dazu gehören neben den Notärzten die Rettungsassistenten und künftig die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter. Beide Berufsgruppen tragen die Hauptverantwortung im Rettungsdienst. Die bisherige Rettungsassistentenausbildung werde daher erneuert und von dem Notfallsanitätergesetz (NotSanG) abgelöst. Das bisherige Gesetz tritt am 31. Dezember 2014 außer Kraft, um eine einjährige Übergangsphase bei der Ausbildung zu ermöglichen. „Der Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters löst nun den bisherigen Rettungsassistenten als höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst ab. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter unterscheidet sich wesentlich von der bisherigen Ausbildung zum Beruf des Rettungsassistenten und wurde von zwei auf drei Jahre verlängert“, so Grüttner abschließend.
Themengebiet: Gesundheit