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25.02.2014 - Welt
Innenminister Peter Beuth dankt den deutschen Athleten für ihren Einsatz bei den 22. Olympischen Winterspielen
Der hessische Sportminister Peter Beuth hat den deutschen Olympiastartern für Ihren Einsatz und die gezeigten Leistungen bei den 22. Olympischen Winterspielen seinen Dank ausgesprochen. „Die Sportler verdienen größten Respekt. Alle Athletinnen und Athleten haben sich mit größtem Einsatz für das Erreichen der Ziele eingesetzt. Jede einzelne Sportlerin und jeder einzelne Sportler hat sich daher ein großes Lob verdient, auch deshalb, weil viele Athleten enorme Anstrengungen aufbringen, Ausbildung oder Beruf und Leistungssport unter einen Hut zu bringen“, sagte Sportminister Peter Beuth.

Zugleich forderte er den Deutschen Olympischen Sportbund zu einem offenen und ehrlichen Umgang mit dem Abschneiden bei den Olympischen Winterspielen auf. „Wer den selbst formulierten Anspruch, bei den Spielen in Sotschi 30 Medaillen – so viele waren es in Vancouver vor vier Jahren - gewinnen zu wollen, so klar verpasst, der muss sich kritische Fragen stellen“, so Beuth.

Der DOSB hat die Stärke seiner Mannschaft in einzelnen Sportarten überschätzt. Gerade im Eisschnelllauf, wo deutsche Sportler erstmals seit 1964 keine Medaillen gewinnen konnten und im Bobfahren, wo das schlechteste Ergebnis seit 1956 zu verzeichnen ist, blieben die Athleten weit hinter den Zielvorgaben zurück. In den so genannten neuen olympischen Sportarten  wie Shorttrack, Snowboard oder Ski-Freestyle hinkt Deutschland der Weltspitze hinterher. In vielerlei Hinsicht zeigt ein nüchterner Blick auf die Leistungsfähigkeit des Wintersports, dass Erwartungen an und Leistungsvermögen der Sportarten nicht übereinstimmen.

Bei der Beantwortung der Fragen nach Effektivität und Effizienz des Wintersports sind auf der Grundlage einer fundierten Analyse Folgerungen für Strukturen und Prozesse des Leistungssports in den entsprechenden Bereichen zu ziehen, die den Nachwuchs wesentlich mit einbeziehen. Duale Karriere, Suche und Förderung nach bzw. von Talenten oder erstklassige Trainer sind exemplarische Stichwörter.

„Deutschland als große Sportnation muss dabei den Anspruch haben, möglichst in allen Sportarten und Disziplinen wettbewerbsfähige Athletinnen und Athleten an den Start zu bringen“, bekräftigte Sportminister Peter Beuth. Eine Spezialisierung auf nur wenige ausgewählte Sportarten mit hohen Erfolgsaussichten lehnte Beuth ab.

Die Länder sind bereit, bei der Optimierung der Leistungssportförderung, insbesondere im Nachwuchsbereich, aktiv mitzuwirken. „Es geht nicht um Schuldzuweisungen“, so Minister Beuth, „sondern um gemeinsame Anstrengungen im Interesse des großen Potentials leistungswilliger junger Menschen im Sport“.
 
Themengebiet: Sport