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05.02.2014 - Land
Wissenschaftsminister Rhein setzt Erfolgsprogramme LOEWE und HEUREKA fort

Wissenschaftsminister Boris Rhein betonte heute, dass die Landesregierung mit erheblichen Investitionen in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den kommenden Jahren verlässliche Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre schafft. Dabei bildet die Fortsetzung des Forschungsförderungsprogramms LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) eine erste wichtige Säule der Finanzierung des Wissenschaftsstandorts.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Die hessischen Forschungseinrichtungen sind das Fundament der wirtschaftlichen und sozialen Stärke sowie der Innovationskraft Hessens. Deshalb stellt die Landesregierung bis Ende 2014 rund 500 Millionen Euro für LOEWE und damit für herausragende wissenschaftliche Forschungsvorhaben bereit. LOEWE bleibt auch in der kommenden Legislaturperiode zentrales Instrument der hessischen Forschungspolitik.“

LOEWE: Investitionen in exzellente Forschungsaktivitäten

Seit 2008 investiert Hessen mit dem Forschungsförderungsprogramm LOEWE gezielt in exzellente Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU). Die Wissenschaftsinstitutionen und die Unternehmen greifen die durch das LOEWE-Programm eröffneten Chancen offensiv auf und nutzen die drei themenoffenen Förderlinien für ihre nachhaltige Entwicklung.

Bisher hat das Wissenschaftsministerium bereits zehn LOEWE-Zentren (Förderlinie 1), 30 LOEWE-Schwerpunkte (Förderlinie 2) und 152 KMU-Verbundprojekte (Förderlinie 3) gefördert.

Ein Beispiel ist das LOEWE-Zentrum CASED (Center for Advanced Security Development und Adaptive Education). Das LOEWE-Zentrum in Darmstadt untersucht Grundlagen und Anwendungen der IT-Sicherheit und entwickelt gemeinsam mit Unternehmen aus der Wirtschaft IT-Sicherheitslösungen für unterschiedliche Branchen und Anwendungsfelder. Seit Beginn der Förderung 2008 entstanden in Darmstadt sechs IT-Sicherheitsprofessuren. Zudem konnten die Forscher rund 25 Millionen Euro an Drittmitteln akquirieren.

„Dieses Beispiel zeigt, wie wertvoll das LOEWE-Programm für die Forschungsförderung ist. Mein Ziel für diese Legislaturperiode ist es, die regionale Vernetzung von Forschungsprojekten voranzubringen, Schwerpunktsetzungen zu unterstützen und Transferprozesse zu fördern“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein.

HEUREKA: Programm zum Hochschulbau

Die zweite wichtige Säule der Finanzierung in den Wissenschaftsstandort Hessen bildet der Hochschulbau. Auch hier führt der Wissenschaftsminister das erfolgreiche Programm HEUREKA (Hochschul Entwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre in Hessen) weiter fort.

Als Reaktion auf die finanziellen Herausforderungen kam das größte Investitionsprogramm des Landes während der Koalitionsverhandlungen auf den Prüfstand mit dem Ergebnis, dass die Landesregierung die Gelder von jährlich 250 auf 200 Millionen Euro reduziert, aber zugleich das 2007 initiierte Bauprogramm über 2020 hinaus um fünf Jahre fortsetzt.

 „Es ist ein finanzieller Kraftakt im Hinblick auf die Schuldenbremse, HEUREKA mit 200 Millionen Euro pro Jahr bis 2025 zu verlängern. Unter dem Strich investieren wir damit eine zusätzliche Milliarde Euro in die hessischen Hochschulen und setzen damit ein klares politisches Signal. Wir wollen den Hochschulen verlässliche Rahmenbedingungen auch in schwierigen Zeiten bieten. Damit schafft die Landesregierung eine finanzielle Perspektive für die Zeit nach 2020, damit die Hochschulen heute schon nachhaltige Entscheidungen für eine weitere Campus-Planung treffen und die Bauplanungen entsprechend fortschreiben und anpassen können“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Das Ziel der Landesregierung ist es auch, den umfangreichen Immobilienbestand der Hochschulen energetisch auf Vordermann zu bringen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu liefern.

Grundfinanzierung der Hochschulen

Neben der Planungssicherheit im Bereich des Hochschulbaus sieht sich der Wissenschaftsminister in der Verantwortung auch die dritte Säule, die Grundfinanzierung der Hochschulen, zu stärken.

Der Koalitionsvertrag greift in dem Zusammenhang eine Empfehlung des Wissenschaftsrats auf und bietet für den nächsten Hochschulpakt ab 2016 einen Zuschlag zur Grundfinanzierung an, die jedes Jahr ein Prozent oberhalb der Inflation liegen soll und maximal eine jährliche Gesamtsteigerung um drei Prozent ausmacht. Das sind Größenordnungen von bis zu 50 Millionen Euro als jährliche Steigerung des hessischen Hochschulbudgets.

„Wir sind das erste Land, das diese Empfehlung des Wissenschaftsrats im Koalitionsvertrag aufgenommen hat. Mit einer Steigerung der Grundfinanzierung und mit unseren Programmen HEUREKA und LOEWE befähigen wir die Hochschulen ihre Aufgaben noch besser als bisher zu erfüllen. Damit erneuern wir unsere Vorreiterrolle im Hochschulbereich“, erklärt Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

Themengebiet: Wissenschaft