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16.12.2013 - Land
Staatsminister Axel Wintermeyer: "Mit demografieorientierter Politik negative Folgen des demografischen Wandels vermeiden und Chancen nutzen"

„Der heute veröffentlichte Demografie-Bericht der Hessischen Landesregierung zeigt, dass Hessen sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellt und gut für die Zukunft gerüstet ist. Hessen ist für die Menschen attraktiv und bietet als eine der wirtschaftsstärksten Regionen Europas gute Voraussetzungen, um den demografischen Wandel positiv zu gestalten“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, der auch Demografie-Beauftragter der Landesregierung ist.

Aufgrund der höheren Lebenserwartung und der geburtenstarken Jahrgänge sowie des positiven Zuwanderungssaldos spürt man in Hessen noch vergleichsweise wenig vom prognostizierten Bevölkerungsrückgang. Aber: Der demografische Wandel wird auch an Hessen nicht vorbeigehen. Obgleich Bevölkerungsprognosen immer mit einer gewissen Unsicherheit verbunden sind, muss davon ausgegangen werden, dass die Bevölkerungszahl in Hessen im Jahr 2030 deutlich unter der Marke von 6 Millionen liegen wird. In den ländlichen Regionen Nord- und Mittelhessens zeigen sich bereits jetzt die Auswirkungen abnehmender Bevölkerungszahlen bei einer gleichzeitig älter werdenden Gesellschaft.

Der Rückgang der Bevölkerung und die Alterung der Gesellschaft sind kurz- und mittelfristig nicht aufzuhalten. Die hessische Demografie-Strategie ist daher auf Dauer angelegt und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Der aktuelle 3. Demografie-Bericht skizziert die grundlegenden strategischen Leitlinien einer demografieorientierten Landespolitik. Er beschreibt, welche Auswirkungen der demografische Wandel in Hessen hat und welche Maßnahmen bisher ergriffen wurden, um negative Folgen möglichst zu vermeiden sowie die mit dem Wandel verbundenen Chancen zu ergreifen. Der Demografie-Bericht fasst diese Aktivitäten in vier Handlungsfeldern zusammen: „Regionale Infrastruktur und Regionalentwicklung“, „Kinder und Familien“, „älter werdende Bevölkerung“ und „Arbeitswelt“.

In allen Handlungsfeldern sind Information, Impulssetzung und Förderung die wesentlichen Bausteine für Erfolge bei der Gestaltung des demografischen Wandels. Ein Beispiel für Information ist das Kompetenznetz „Vitale Orte 2020“ mit der Servicestelle „Demografie“. Es unterstützt Kommunen, die Hauptakteure der Gestaltung, mit grundlegenden Daten zur demografischen Entwicklung und Best-Practice-Beispielen in ganz Hessen. Der jährliche mit 30.000 Euro dotierte Demografie-Preis des Landes gibt Impulse für innovative, nachahmenswerte Initiativen. Förderbeispiele sind der Ausbau der Kinderbetreuung sowie der Ganztagsschulangebote, das Programm zur Dorfentwicklung, die Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit oder die Seniorenpolitische Initiative.

„Staatliches Handeln alleine reicht allerdings nicht aus. Deshalb unterstützt das Land freiwilliges Engagement und die Eigeninitiative vor Ort in vielfältiger Weise, zum Beispiel mit Hilfe der Landesehrenamtsagentur oder der Landesstiftung ‚Miteinander in Hessen‘. Ich bedanke mich nachdrücklich für die Bereitschaft der vielen Bürgerinnen und Bürger sich einzubringen, neue Ideen zu entwickeln und Lösungen zu erproben. Wir brauchen das bürgerschaftliche Engagement, die Eigeninitiative und den Ideenreichtum der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Das menschliche Miteinander ist entscheidend für die Zukunft unserer Gesellschaft“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer.

Hier können Sie den 3. Demografie-Bericht herunterladen.

Themengebiet: Demografie