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11.11.2013 - Land
Sportminister Boris Rhein: "Hessen setzt Leistungssportoffensive fort"
„Die hohe Wirkung von Spitzensport ist nach wie vor wesentlich für die Motivation von Kindern und Jugendlichen selbst Sport zu treiben. Zudem prägt der Spitzensport auch in erheblicher Form das Bild unseres Landes auf der Bundesebene oder auch das Bild Deutschlands insgesamt auf dem internationalen Parkett. Gerne setzt die Hessische Landesregierung daher die Leistungssportoffensive fort“, so Sportminister Boris Rhein.

Bei der Übergabe der Bescheide macht Sportminister Boris Rhein zudem deutlich, dass die Politik der größte finanzielle Förderer des Sports ist und oftmals hauptsächlich damit in Verbindung gebracht wird. „Mit der Förderung allein würde die Politik ihrer Aufgabe jedoch nicht gerecht. Natürlich steht die Autonomie des Sports im Vordergrund. Ein Dialog zwischen Politik und Sport im gegenseitigen Respekt ist dabei aber sicher der richtige Weg um die jeweiligen Positionen einzubringen. Für Hessen kann ich feststellen – und das ist erfreulich –, dass Sport und Politik einen gemeinsamen Weg gehen, auch was die Spitzensportförderung angeht“, so Sportminister Boris Rhein weiter.

Ziel der Landesregierung ist es, die Rahmenbedingungen für die Athletinnen und Athleten im sportlichen, schulischen und sozialen Bereich weiter zu verbessern. Dabei gibt es Herausforderungen zu meistern: Talente entdecken und fördern, Schule und Leistungssport zusammen zu bringen, Leistungssportzentren bzw. Internate ausbauen oder auch einrichten, Studium, Ausbildung und berufliche Absicherung harmonisieren.

„Besonders freue ich mich heute mitteilen zu können, dass es uns gelungen ist, hessischen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern eine Ausbildung im gehobenen Dienst in der allgemeinen Verwaltung zu ermöglichen. 3 Athletinnen und Athleten haben das Aufnahmeverfahren absolviert – am 1. September ist es beim Regierungspräsidium in Gießen losgegangen. Selbstverständlich ist diese Ausbildung an das seit Jahren überaus erfolgreich laufende Projekt bei der Polizei angelehnt. Allgemeine Verwaltung deshalb: Nicht jeder will Polizist werden und hier haben auch behinderte Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit zum Zug zu kommen“, unterstrich Sportminister Boris Rhein eine Art der Landesförderung.

Mit erheblichen finanziellen Mitteln hat die Landesregierung in den vergangenen Jahren die Rahmenbedingungen für den Leistungssport in Hessen verbessert, beispielsweise mit Zuwendungen in Höhe von 425.000 Euro für das Landestrainerprogramm, mehr als 200.000 Euro für den Betrieb von Leistungssportinternaten, 860.000 Euro für die D-Kader-Förderung und 232.000 Euro für die Förderung des Olympiastützpunktes Hessen.

Alles in allem fast 1,9 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von ca. 350.000 Euro oder ein Plus von über 20 Prozent. „Wir alle wissen, nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, erreichen wir das Bestmögliche für den Sport in Hessen. Daher möchte ich die heutige Gelegenheit nutzen, um mich auch ganz persönlich bei Ihnen allen für das Engagement für den Leistungssport in Hessen und darüber hinaus zu bedanken. Die Unterstützung soll zugleich auch Ansporn sein, in den Bemühungen für unsere hessischen Athletinnen und Athleten nicht nachzulassen. Wir haben tolle und sehr sympathische Sportlerinnen und Sportler die dies verdient haben“, so Sportminister Boris Rhein abschließend.

Die Bescheide verteilen sich wie folgt:
  • Olympiastützpunkt Hessen: 132.000 Euro für den Betrieb des Olympiastützpunktes. 100.000 Euro für die Anschaffung eines ISOMED 2000 Diagnostik- und Trainingssystems.
  • Stiftung Sporthilfe Hessen: 72.000 Euro für den Betrieb des Hauses der Athleten. 60.000 Euro für die Unterstützung von Sportlerinnen und Sportlern im laufenden Jahr.
  • Deutschen Turnerbund: 70.000 Euro für die Trägerschaft des Hauses der Athleten.
  • Hessischen Ski-Verband: 7.000 Euro Ausgestattung des Kraft- und Trainingsraum im Ski- Internat Willigen.
  • Hessischen Luftsportbundes: 10.000 Euro Anschaffung eines doppelsitzigen Hochleistungs-Segelflugzeugs zur Aus- und Fortbildung der fliegerischen Jugend in Hessen.
  • Sportmedizinisches Institut Frankfurt: 110.000 Euro erste Abschlagzahlung für das kommende Jahr. Das Institut nimmt unter anderem die Aufgabe der Sportärztlichen Hauptberatungsstelle des Landes Hessen wahr.
Foto: Hessische Staatskanzlei
Themengebiet: Sport