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05.11.2013 - Land
Betreuungsplatzausbau: 38 Prozent Versorgungsgrad erreicht
Den zum 1. November erreichten Versorgungsgrad von 37,9 Prozent nannte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner „ein sehr ordentliches Zwischenergebnis beim Ausbau von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige.“ Der Minister forderte die für den Ausbau zuständigen Städte und Kommunen am Dienstag auf, die ersten Erfahrungen „konsequent“ zu nutzen und ihre Angebote zu optimieren, durch bspw. Internetportale, die Auskunft über geplante und verfügbare Plätze geben und Doppelanmeldungen transparent machten. Auch könnten die Kommunen ihre Vernetzung intensivieren sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Betreuungseinrichtungen und Tagespflegepersonen schaffen. Man müsse beides im Blick halten, um eine Vielfalt der Angebote zu erreichen, so der Minister am Dienstag.

„Die Kommunen haben große Anstrengungen unternommen, um möglichst allen Eltern, die das wollen, einen Platz für ihr Kind zur Verfügung stellen zu können und so sind wir in Hessen relativ geräuschlos in den seit ab 1. August geltenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gestartet.“ Der Familienminister erinnerte daran, dass das Land „so viele Mittel wie nie zuvor eingesetzt“ habe, um die für den Ausbau zuständigen Kommunen zu unterstützen. „Die Hessische Landesregierung gibt ab 2014 jährlich durchschnittlich 424,5 Millionen in diesen Bereich. Zum Vergleich in 1999 waren es gerade einmal 60 Millionen Euro.“

Grüttner betonte: „Dass wir in Hessen hier alle miteinander einen sehr guten Job gemacht haben und schon im Mai den vereinbarten Grad von 35 Prozent erreicht hatten, darf nicht dazu führen, dass Städte und Gemeinden beim Ausbau der Plätze jetzt nachlassen.“ Der Ausbau müsse weiter voranschreiten und den tatsächlichen Bedarfen angepasst werden. „Beim Land können hierfür noch rund 20 Millionen Euro abgerufen werden“, warb der Minister. In dem Zusammenhang begrüßte Grüttner den Vorstoß der Bundes-CDU, die Frist für die Auszahlung der Bundesmittel für den Ausbau zu verlängern. „Wenn diese Mittel verfallen, ist das ein völlig falsches Signal. Kinderbetreuung muss qualitativ und quantitativ konsequent befördert werden. Nur dann erreichen wir echte Wahlfreiheit“, so der Hessische Familienminister abschließend.
Themengebiet: Kinderbetreuung, Kommunales