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31.10.2013 - Land
Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann: "Die Bedeutung der Elektromobilität wächst unaufhaltsam"
„Die Bedeutung der Elektromobilität wächst unaufhaltsam. Sie hält Einzug in die Produktpaletten nahezu aller Automarken und Elektroautos werden gleichzeitig zu mobilen Energiespeichern in intelligenten Stromnetzen“, erklärte heute die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, auf dem 4. Elektromobilitätskongress in Baunatal. Der diesjährige Veranstaltungsort des Elektromobilitätskongresses zeichne sich unter anderem dadurch aus, dass hier der erste Serien-Elektromotor des größten Europäischen Automobilkonzerns für alle Konzerntöchter produziert werde. „Das ist ein klares Bekenntnis für den nordhessischen Standort Baunatal“ sagte Kühne-Hörmann.
 
Elektromobilität werde auch künftig eine wichtige Rolle in der hessischen Landespolitik spielen. Für Hessen als Transitland und Logistikstandort sei Mobilität einer der wichtigsten Standortfaktoren. Es werde sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr in den nächsten Jahren noch große Steigerungsraten geben. Das bedeute für die Menschen mehr Verkehr. Um die Vorteile der Mobilität für die wirtschaftlichen Entwicklung und die Mobilitätsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger nutzen zu können und gleichzeitig die Belastungen der Menschen möglichst gering zu halten, habe die Hessische Landesregierung bereits seit 2009 der Elektromobilität besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Schwerpunkte seien dabei die Aus- und Weiterbildung, die Forschung sowie die Sichtbarkeit und Erfahrbarkeit.
 
Unter der Dachmarke „Strom bewegt“ werden alle Aktivitäten und Akteure in Hessen im Bereich der Elektromobilität miteinander verknüpft. „Als Wissenschaftsministerin liegt mir insbesondere die Einbindung der hessischen Forschungseinrichtungen am Herzen, die in diesem Themenfeld bundesweit beispielgebend sind“, so Kühne-Hörmann. Gemeinsam mit den hessischen Unternehmen könnten diese innovative Produkte entwickeln, um eine moderne und klimafreundliche Fortbewegung in Hessen zu ermöglichen und damit gleichzeitig auch Hessens Wirtschaft zu stärken. Insbesondere die Forschung und Entwicklung zur Batterietechnologie sei ein zentraler Faktor bei der Durchsetzung von Elektrofahrzeugen. „Ebenso wird der Schlüssel zum Erfolg für die Energiewende ein leistungsfähiges, intelligentes Stromnetz sein, in dem mobile Energiespeicher eine tragende Rolle spielen“, betonte die Ministerin. Den mobilen Teil der Energiewende beleuchtete auch der Leiter des Fraunhofer Instituts IWES Kassel, Prof. Dr. Clemens Hoffmann näher. Dass als Energiespeicher auch Wasserstoff künftig noch stärkere Beachtung verdient, machte der Vorstandsvorsitzende der H2BZ-Initiative Dr. Joachim Wolf deutlich. Die Zukunft der Elektromobilität bei Volkswagen beschrieb der Chefentwickler des Volkswagenwerkes Kassel, Klaus Heber. Einen Blick in die Zukunft hinsichtlich der grundsätzlichen Bedeutung von Elektroautos im Rahmen „intelligenter Mobilitätskonzepte für übermorgen“ gewährte Jens Mey vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).
 
„Der heutige Mobilitätskongress mit seinen hochspannenden Vorträgen hat uns als Landesregierung in unserem Kurs gestärkt, die Elektromobilität auch weiterhin als einen Schwerpunkt unserer Arbeit zu betrachten“, zog Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann eine positive Bilanz der Veranstaltung.
Themengebiet: Energie, Verkehr, Wissenschaft