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30.08.2013 - Land
Peter Beuth: "Durchstarten mit 60 – wir werden mit neuen Initiativen die Erfahrung und das Potential der jungen Alten für die Gesellschaft aktivieren"
„Im Mittelpunkt unserer Politik steht der Mensch. 96% der Menschen fühlen sich wohl in Hessen, wir wollen, dass es 100% werden. Wir wollen eine vielfältige Gesellschaft, dafür wird jeder gebraucht. Unter dem Titel ‚Durchstarten mit 60‘ wollen wir mit neuen Initiativen die Erfahrungen und das Potential der jungen Alten für die Gesellschaft aktivieren“, so Peter Beuth, der Generalsekretär der CDU Hessen.

„Der Grundgedanke dieses Programms ist denkbar einfach. Wir haben heute viele junge Alte – Aktivsenioren – könnte man sagen. Sie wollen sich für ihre Mitmenschen, für die Gesellschaft insgesamt engagieren. Sie haben Zeit, Berufs- und Lebenserfahrung und warten geradezu auf das Signal gebraucht zu werden. Diese aktiven Senioren stellen eine große Gruppe dar, deren Talente und Fähigkeiten viel besser genutzt werden können. Wenn es z. B. gelingt, diese Aktivsenioren für die Arbeit mit noch Älteren zu engagieren, die nicht mehr in der Lage sind, alles alleine zu machen, schaffen wir für die aktiven Senioren eine sinnvolle Betätigungsmöglichkeit und helfen den Älteren. Es sind häufig die ganz alltäglichen Dinge, vom Einkaufen, über die Gartenarbeit, die Fahrt zum Arzt, die Erledigung im Rathaus und vieles andere mehr.
Für dieses Engagement sollten die aktiven Senioren dann ihrerseits eigene Ansprüche auf dieselben Unterstützungsleistungen erhalten, wenn sie in 10 oder 20 Jahren auch nicht mehr alles alleine bewerkstelligen könnten. ‚Durchstarten mit 60‘ ist also im besten Sinne ein genossenschaftlicher Ansatz, ein kostenloses Tauschgeschäft. Damit so etwas funktioniert, muss man dafür Sorge tragen, dass die Einen zu den Anderen kommen. ‚Durchstarten mit 60‘ bedeutet deshalb, dass wir –nach unserem Wahlsieg eine Vermittlungsbörse als Land einführen und hessenweit für diese soziale Initiative werben. Dies ist eine Chance für Menschen, die nach dem Arbeitsleben noch gebraucht werden wollen und eine konkrete Hilfe für diejenigen, die alleine ihr Leben nicht mehr erfolgreich gestalten können. Es ist aber auch eine Chance für unsere Gesellschaft, weil so die Menschen wieder stärker zusammenrücken und sich als eine Gemeinschaft empfinden“, so Beuth.

Solidarität könne nicht verordnet werden und könne auch nicht aus dem Staatshaushalt geleistet werden. Sie könne aber intelligent angeregt, unterstützt und gefördert werden. Genau dieser Vorstellung folge das Programm ‚Durchstarten mit 60‘, das kann ein Erfolgsmodell in Hessen und Vorbild für ganz Deutschland sein kann. „Wir müssen uns von dem Gedanken lösen, dass der Staat alles leisten kann. Wir sind die christliche Volkspartei. Wir wissen, dass Solidarität, also Nächstenliebe nicht befohlen werden kann. Sie muss aus dem Herzen kommen. Das ist das große Missverständnis der Sozialdemokratie“, erklärte der Generalsekretär den Unterschied zum politischen.

„Im Mittelpunkt unserer Politik steht der Mensch. Jeder Einzelne ist Teil des Ganzen, hat aber eigene Bedürfnisse und Ziele sowie Stärken und Schwächen. Aufgabe des Staates darf es nicht sein, die individuelle Lebensform des Menschen vorzuschreiben oder seine persönlichen Bedürfnisse festzulegen. Eine besondere Verantwortung haben wir nicht nur für Senioren, sondern vor allem für Kinder und Familien, die für uns den Kern unserer Gesellschaft bilden.“

Neben diesem ganz konkreten Vorschlag plane die CDU weitere spürbare Verbesserungen für die Senioren in Hessen. Das zentrale Ziel sei dabei, jedem Menschen ein gutes, selbstbestimmtes Leben in Hessen zu ermöglichen. „Fast ein Viertel der Menschen in Hessen ist über 65 Jahre alt. Wir wollen diese Menschen besonders unterstützen. Mit der „Seniorenpolitischen Initiative“ wurde von uns zusammen mit den zahlreichen Partnern in den Kreisen, Städten und Gemeinden eine moderne Seniorenpolitik auf den Weg gebracht. Es geht uns um spürbare Erleichterungen und die Anpassung der Gesellschaft an die Bedürfnisse der – Gott sei Dank – älter werdenden Menschen. Mit der Schaffung einer landesweiten Marke „Aktion GENERATION“ werden wir in Zusammenarbeit mit Verbänden, Vereinen, Unternehmen und Institutionen älteren Menschen mehr Hilfsangebote im täglichen Leben machen. Da geht es häufig um kleine, aber spürbare Verbesserungen wie Sitzmöglichkeiten in Supermärkten, verständliche Sprache im gesellschaftlichen Leben, leichte Orientierung in Bussen und Bahnen etc. Hier kann sich noch immer viel verbessern. Wir werden mehr seniorengerechten und barrierefreien Wohnraum schaffen, damit Menschen bis ins hohe Alter zu Hause leben können“, so Beuth.

„Die CDU steht für die Freiheit des Einzelnen und die Sicherheit aller. Deshalb geht es am 22. September um mehr als nur die Wahl eines neuen Bundes- und Landtags. Es geht um eine Richtungsentscheidung und die Frage, ob in unserer Republik auch in Zukunft der Mensch als Individuum noch im Mittelpunkt stehen wird“, so Beuth abschließend.

In diesem Zusammenhang ist auch auf das Zukunftsprogramm der CDU Hessen zu verweisen, das im Rahmen des Mitdenkforums gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurde und sich unter der Überschrift „Chancen für jeden“ mit den Themen Familie, Frauen und Senioren befasst.

So strebt die CDU beispielsweise an:
  • Die uneingeschränkte Wahlfreiheit der Eltern über die Erziehung ihrer Kinder und Schaffung qualitativ und quantitativ guter und flexibler Betreuungsmöglichkeiten.
  • Den Ausbau der Familienzeit, d.h. Gelegenheit zur Flexibilisierung der Arbeitszeit, um die Betreuung von Familienmitgliedern durch individuelle Lösungen zu ermöglichen.
  • Die Beteiligung an den Kosten der künstlichen Befruchtung im Rahmen eines Fondsmodells.
  • Die Förderung und den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit älterer Berufstätiger durch frühzeitige Investitionen in die Gesunderhaltung sowie alters- und alternsgerechte Arbeitsplätze.
Themengebiet: Senioren, CDU